Es war einmal eine großzügige Queen mit einem üppigen Bubble-Butt vor gar nicht allzu langer Zeit.

So oder so ähnlich beginnt das neue Video zu Nicki Minajs Song „Ganja Burn“.

Nicki Minaj setzt ihre Sklaven in Brand, denn die haben sie verraten Foto: Screenshot / Nicki Minaj / Youtube / Ganja Burns

Darin mimt die Rapperin eine Königin, die von all ihren Feinden wie Sklaven verraten und vom Thron gestoßen wird. Doch ihre Rache stellt alles in den big fat ass Schatten …

Soweit der Text-Teaser am Anfang des Videos. Doch die Bilder sind erstaunlich sanft, sandig und ähstetisch. Nicki ist wie immer nahezu nackt, wälzt sich im Sand, schleicht durch die Wüste wie eine Halbgöttin, die ihren Thron im Sandsturm nicht mehr sieht. Ihre Sklaven dominiert sie mit ihrem Hüftschwung, Brüstewippen und Hinterwackeln.

In der Nacht auf Dienstag hat diese Optik über 4.999.585 Klicks erreicht. Es werden minütlich mehr. Einstieg war auf Platz 17 der Trends auf Youtube.

Für Nicki Minaj ist „Ganja Burn“ ihr persönlicher Lieblingssong auf ihrem eigenen neuen Album „Queen“. Das geistert seit Freitag vergangener Woche im Netz rum, täglich kommen neue Tracks, Samples und Fake-Songs ans Tageslicht. Rechtsstreit mit Tracy Chapman und Vorwürfe von sexuellem Missbrauch inklusive – gegen Nicki Minaj!

Bis da Licht ins Dunkel kommt, tanzt Nicki jedenfalls mit Gold behangen in der gleißend-orangenen Sonne und säuselt die immer gleichen bitterbösen Zeilen:

Ganja burn, ganja burn, ganja burn (yeah)

Everytime I get high, I just think about you

Everytime I get high, I just think about you

Everytime I get high, I just think about you

Everytime I get high, I just think about you

Ganja burn, ganja burn, ganja burn (yeah)

Ganja burn, ganja burn, ganja burn (yeah)

Ganz ehrlich? So schön das Video auch ist und so eingängig die Melodie und der Chorus – die Idee mit dem Stilmittel Cleopatra als Königin ist so alt wie Zeit, jüngst wieder wie die 2000er.

Vorreiterin war Katy Perry mit ihrem legendären Video zu„Dark Horse“. Die „Queen“ Bey bleibt für mich sowieso Beyoncé. In ihrem Song „Partition“ hat sie Katy und Nicki schon vor Jahren an die Wand getanzt: nackt, goldkettchenbehangen, und mit Katzenaugen und -bewegungen wie Cleopatra.

Quelle: Noizz.de