Einmal Superhelden sein – dieser Plan beförderte drei bolivianische Brüder im Alter von acht bis zwölf Jahren ins Krankenhaus. Sie hatten sich nach dem Vorbild von "Spiderman" von einer Schwarzen Witwe beißen lassen.

In Bolivien wurden drei junge Brüder ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie sich von einer Schwarzen Witwe – einer extrem giftigen Spinnenart – beißen lassen haben. Die acht, zehn und zwölf Jahre alten Jungs hatten gehofft, durch den Biss wie "Spiderman" zu werden. In dem Marvel-Superhelden-Franchise wird Peter Parker von einer radioaktiven Spinne gebissen und wird anschließend zum Superhelden mit spinnenähnlichen Fähigkeiten.

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Die Jungs leben in der Stadt Chayanta, im südwestbolivianischen Departement Potosí. Berichten zufolge war die Mutter der drei Brüder Holz sammeln, während sich die Jungs um die Schafe der Familie kümmerten. Als die Kinder eine Schwarze Witwe entdeckten, sahen die sie die Chance gekommen, selbst zu Superhelden zu werden – nach dem Vorbild von "Spiderman". Sie ärgerten die Spinne mit einem Stock und ließen schließlich zu, dass das Insekt seine Reißzähne in ihrer Haut versenkt.

Nach fünf Tagen dürfen die Brüder wieder nach Hause

Dass es sich bei "Spiderman" um reine Fiktion handelt, mussten die Kinder dann auf die harte Tour herausfinden. Für kleine Kinder, Ältere und Kranke kann ein solcher Biss tatsächlich tödlich sein. Statt übernatürlicher Kräfte entwickelten sich dadurch nämlich schnell Symptome wie Muskelschmerzen, Schwitzen, Fieber und allgemeines Zittern.

Die drei Brüder hatten Glück, dass die Mutter schnell gehandelt und das erste Krankenhaus sie in eine Spezialklinik brachte. Dort durften sie nach der Gabe eines speziellen Serums nach fünf Tagen wieder nach Hause.

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Quelle: Noizz.de