60 Teilnehmer*innen haben mit ihren Hunden an einer Studie teilgenommen. Dabei wurde die Fürsorge der Vierbeiner auf die Probe gestellt. Retten sie ihr Herrchen und Frauchen, nur wenn es Leckerchen gibt? Nein!

Hunde wollen ihre Besitzer*innen retten – immer. Das einzige Problem: Sie wissen eher selten, wie sie das machen sollen. Bei einer Studie wurden drei Szenarien getestet, bei denen die Vierbeiner Herrchen und Frauchen befreien sollten. Zuerst saßen die Besitzer*innen schreiend in einer Kiste. Im zweiten Szenario wurde diese mit Leckerchen gefüllt. Zuletzt saß der Besitzer wieder in der Kiste fest – doch statt Panik zu verbreitet, laß er ganz entspannt etwas vor.

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Leckerchen und Mensch: Hunde wollen beides retten

Das Ergebnis: Die Hunde dachten jedes Mal, dass ihr*e Besitzer*in in Gefahr ist und setzen alles daran, sie/ihn zu befreien. Sie zeigten bei den Menschen die gleichen Reaktionen wie bei dem versteckten Snack: Bellen, Jammern und Umherrennen. Das Problem: Meist wussten sie nicht, wie sie Herrchen/Frauchen und Leckerchen befreien sollten. Sie wurden nicht trainiert, die Kiste zu öffnen. Das hält sie aber nicht ab, ein kleiner Held zu sein.

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"Auch ohne Training werden viele Hunde versuchen, Menschen zu retten, die in Not zu sein scheinen – und wenn sie versagen, können wir sehen, wie verärgert sie sind", sagte ein Leiter der Studie, Psychologe Clive Wynne von der Arizona State University, in einer Erklärung.

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lcw

Quelle: Noizz.de