Die Netflix-Tier-Doku von Reporter-Legende David Attenborough deckt mit schockierenden Bildern und Fakten auf, was wir eigentlich schon längst wissen müssten: Unsere menschlichen Alltags-Entscheidungen zerstören den Lebensraum von Millionen Tieren auf der ganzen Welt. Eine Szene ist besonders schlimm.

David Attenborough, der berühmteste Tier-Doku-Filmer überhaupt, hat eine neue Doku gedreht, die seit Neuestem auf Netflix läuft. Sie erzählt, wie sehr Tiere unter den Handlungen der Menschheit leiden. Obwohl der Film nicht arm ist an erschreckenden Bildern, und die besorgte Stimme Attenboroughs jede einzelne Szene begleitet, sticht eine von ihnen besonders heraus – und hat einige Zuschauer*innen nachhaltig beeindruckt.

Die Orang-Utans auf Borneo leben wie in einer Kriegsruine

In der Szene geht es um die Abholzung des Regenwalds für die Palmöl-Industrie. Insbesondere wird dabei geschildert, wie die Industrie den Lebensraum der Orang-Utans auf Borneo zerstört.

Ein Ausschnitt der Orang-Utan-Szene aus "Mein Leben auf unserem Planet"

"Heute sehen wir das letzte Kapitel eines weltweiten Prozesses, der sich über Jahrtausende erstreckt. Die Abholzung von Borneo verkleinerte die Orang-Utan-Population um zwei Drittel, seit ich sie das erste Mal vor über 60 Jahren sah", erklärt Attenborough zu Anfang des Ausschnitts. "Wir können den Regenwald nicht ewig abholzen." Und: "Alles, was wir nicht ewig tun können, kann nicht nachhaltig sein. Wenn wir Dinge tun, die nicht nachhaltig sind, wird der Schaden immer größer, bis zu einem Punkt, an dem das ganze System zusammenbricht."

Sir David Attenborough Anfang 2020 auf einer Britischen Klima-Konferenz

Die Netflix-Doku zeigt einen Orang-Utan auf einen der letzten stehenden Bäume

Seine harten Worten werden begleitet von herzzerreißendem Filmmaterial. Dieses zeigt, wie ein Orang-Utan ganz alleine versucht, auf einen einsamen Baum inmitten einer abgeholzten Landschaft zu klettern. Dort sitzt er dann auf einem Baum, wo sonst nichts mehr ist. Selbst der Baum ist nur noch ein abgebrochenes Überbleibsel von dem, was früher einmal war.

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Es sieht aus wie die Ruinen einer Kriegslandschaft, und so muss es sich für den Orang-Utan auch anfühlen. Auf Twitter teilen Zuschauer*innen der Doku ihr Entsetzen über die Szene.

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"Gucke es gerade um vier Uhr morgens in meinem Zimmer, und mir kommen die Tränen", schreibt eine Zuschauerin.

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"Es war einer der zahlreichen Male, wo ich während des Films geweint habe", so Twitter-Nutzerin Anne Marie.

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Einige sind sogar so bewegt, dass sie anfangen, Orang-Utans zu adoptieren.

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Andere machen auch Entscheidungsträger aus der Palmöl-Industrie verantwortlich.

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Wenn du dir die Szene selber angucken möchtest, dann kannst du "Mein Leben auf unserem Planet" jetzt auf Netflix streamen.

>> Nach Corona-Notschlachtplänen: Sind Zoos noch vertretbar? Ein Tierschutz-Experte im NOIZZ-Interview

  • Quelle:
  • Noizz.de