Mit diesem Image-Wandel haben wir nicht gerechnet.

Zu dem Schluss ist eine neue Studie der Oregon State University gekommen. Die Forscher haben in ihrem Verhaltensexperiment 50 Tierheim- und Hauskatzen mehrere Stunden lang den Zugang zu Spielzeug, Futter und der zweibeinigen Spezies verwehrt.

Danach wurde geschaut, wonach es den Miezen nach diesem Entzug am meisten lechzt.

Überraschenderweise war es wohl für die Hälfte der Katzen die Gesellschaft von Menschen!

Dabei kennt doch eigentlich jeder Geschichten über kratzbürstige Katzen, die ihre Krallen ausfahren oder absichtlich Gläser vom Tisch schubsen.

Der Ruf der versnobten Hauskatze könnte natürlich auch durch Hundeliebhaber entstanden sein – schließlich flimmerten Filme mit Hunden in der Hauptrolle als treuer Begleiter des Menschen schon zig Mal über die Kinoleinwand.

Katzen spiegeln im Kino hingegen das Schlechte in uns: Spätestens seit dem James-Bond-Film „Man lebt nur zweimal“ ist die weiße Perserkatze auf dem Schoß das Symbolbild für das Böse.

Die teuflischen Siam-Katzen aus dem Disneyfilm „Susi und Strolch“ oder der mürrische Hauskater Garfield, der den unschuldigen Hundewelpen Odie mobbt, stellen die Stubentiger als Fieslinge dar.

Das befeuert das Bild der Katze, die nur ihre eigenen Interessen im Sinn hat und sich nicht um ihr Umfeld schert.

Übrigens: Hunde haben sich bei einer ähnlichen Studie bei der Wahl zwischen Streicheleinheiten oder Fressnapf für das Futter entschieden – und gegen Liebkosungen von ihrem menschlichen besten Freund.

Quelle: Noizz.de