Amy war schon den ganzen Tag verschreckt von den lauten Geräuschen.

Silvester ist für Haustiere meist ein traumatischer Abend. Sie können die lauten Geräusche nicht einordnen und bekommen Angst, rennen weg oder sterben im schlimmsten Fall vor Schreck. Jetzt wurde ein neuer Fall aus Großbritannien bekannt. Dort wurde die Hündin der Familie Gardner so von den Feuerwerken verschreckt, das sie tagelang verschwand – und erst mit Verletzungen wieder nach Hause zurückkehrte.

Die einjährige Windhündin namens Amy war am Silvesterabend um kurz vor Mitternacht verschwunden. Sie entkam durch einen Zaun, nachdem ein explorierendes Feuerwerk sie in Panik versetzt hatte. Obwohl die Familie ihr Fehlen schnell bemerkte und sich auf der Suche nach ihr begab, wurde sie erst nach fast zwei Tagen wiedergefunden.

Amy war vor Schreck 48 Kilometer weit weggelaufen. Als die Familie sie endlich im Garten eines Nachbarn wiederfand, mussten sie feststellen, dass sie sich ihre Pfoten wund gerannt hatte. Ein Tierarzt musste eingelaufene Steine und abgelöste Hautfetzen entfernen. Wegen der Bandagen war der Hund einige Zeit gehbehindert.

Die Gardners war durch den temporären Verlust des Hundes sehr aufgewühlt und posteten zahlreiche Fahndungsfotos auf Facebook. Joanne, die Mutter der Familie, erzählte, der Hund sei schon den ganzen Tag von Feuerwerken verschreckt gewesen. Sie hofft, dass Geschichten wie ihre andere inspirieren würden, vom Böllern abstand zu nehmen.

Quelle: Noizz.de