Fabelhafte Tiefseemonster und wo sie zu finden sind.

Das Leben als Fischer im nördlichen Polarkreis kann auf Dauer ganz schön hart sein: Raue See, eisiges Wasser – und in den Tiefen des Meeres so manch ein Wesen, dass auch gut im Pixarfilm „Monster AG” auftauchen könnte. Roman Fedortsov kann davon ein Lied singen.

Seit mehr als 17 Jahren fischt er in den Gewässern vor der russischen Halbinsel Murmansk – und da geht ihm auch der ein oder andere Meeresbewohner ins Netz, den man nicht aus dem Bio-Unterricht kennt. Oder wisst ihr auf Anhieb, wie ein Makrourus ausschaut? Eben. Seine kuriosesten Funde teilt er im Netz mit uns. Mal ganz hübsch, dann wieder richtig eklig und auch gruselig.

Aber wieso postet Fedortsov die Bilder von den Tiefsee-Kreaturen? „Viele Leute wissen nicht, wie vielfältig Fische sind. Ich bin immer wieder davon beeindruckt, wie Tiefseetiere aussehen. Sie machen mir keine Angst, denn ich fange sie ja. Sie beeindrucken mich aber tief“, erklärte er dem Onlineblog „Bored Panda“.

>> Auch interessant: Der Zoo Oregon twittert faszinierende Röntgen-Bilder seiner Bewohner

Nicht alle sind begeistert von seinen Fang-Bildern, wie die Kommentare auf Instagram und Twitter zeigen. Manche, weil sie sie einfach eklig finden oder ein bisschen Angst vor ihnen haben, andere aus Tierschutz-Gründen. Trotzdem postet der 39-Jährige munter weiter und zeigt, wie vielseitig die Meere sein können.

>> Für Hai-Fans: Warum Neuseeland Shark-Diving-Verbot Bad News für Haie ist

Eigentlich arbeitet der Russe auf einem Fangfrachter und bereitet die Ware für das Schockfrieren vor. Im norwegischen Barentmeer und dem Nordmeer wird dort normalerweise Kabeljau, Schellfisch, Heilbutt, Rotbarsche, Heringe und Makrelen gefischt.

Quelle: Noizz.de