Es könnte aussterben, bevor es richtig bekannt ist.

Wer an bedrohte Tiere denkt, dem fällt vermutlich die Schildkröte ein, der Tiger oder der Elefant. Das am meisten gejagte Tier allerdings kennt fast niemand. Es heißt Pangolin beziehungsweise Tannenzapfentier oder auch Schuppentier.

Um die Bekanntheit des Tieres zu steigern, wird die BBC morgen die Doku "Pangolins - The World's Most Wanted Animal" ausstrahlen.

An dieser Stelle findest du Inhalte von Drittanbietern
Um mit Inhalten von Drittanbietern zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

"Es gibt drei Gründe, warum das Pangolin das am meisten geschmuggelte Säugetier ist", sagt Mathias Rittgerott, Redakteur beim Verein "Rettet den Regenwald". Zum einen gelte es als eine Delikatesse. In Asien seien die Gerichte sehr teuer und beliebt, beispielsweise für Geschäftsessen. Zudem wird verschiedenen Körperteilen eine heilende Wirkung nachgesagt. "Und drittens sind die Tiere furchtbar einfach zu fangen. Bei Gefahr rollen die sich zusammen und man kann sie mitnehmen."

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Instagram
Um mit Inhalten aus Instagram und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Es gibt acht vierschiedene Arten des Tiers. Vier in Afrika und vier in Asien. "Zwei sind bereits ganz konkret vom Aussterben bedroht, die anderen sechs stark gefährdet", erklärt Rittgerott.

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Instagram
Um mit Inhalten aus Instagram und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Seit zwei Jahren ist es verboten, die Tiere international zu handeln. Doch es gibt Lücken im Kampf gegen den illegalen Handel. "In vielen Staaten fehlen auch die Gesetze, um die Jagd und den Handel wirklich zu verhindern."

Mit einem Anschreiben möchte die Petition "Das Pangolin nicht essen!" die Regierungen in China und Vietnam wachrütteln. Und dafür sorgen, dass immer mehr Menschen das Pangolin und sein trauriges Schicksal kennen.

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Instagram
Um mit Inhalten aus Instagram und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.
  • Quelle:
  • Noizz.de