Ob es an ihrer krassen Farbe lag?

Bei diesen Schnecken hat das Wort "feuerfest" gleich eine ganz neue Bedeutung. Wie durch ein Wunder haben die extrem seltenen pinken Riesennacktschnecken, in der zoologischen Fachsprache auch Triboniophorus sp. nov. 'Kaputar' genannt, die Buschbrände in Australien überlebt. Die auffällig pink gefärbten Schnecken kommen nur in dem Gebiet des Mount Kaputar in New South Wales vor – dort wüteten wochenlang die Flammen.

>> So retten Wombats andere Tiere vor den Buschbränden in Australien

Anscheinend haben die Weichtiere die Brände überlebt, indem sie Zuflucht in Felsspalten gesucht haben. Laut dem britischen "Guardian" wurden von Nationalparkrangern schon mindestens 60 lebende Tiere der Art gesichtet, die sich jetzt wieder raus traut. Ihren Angaben zufolge seien trotzdem rund 90 Prozent der Gesamtpopulation gestorben. Es werde etwa fünf Jahre dauern, bis sich der Bestand erholt habe.

Hier kannst du die Schnecken in echt sehen:

Auf dem Mount Katapur, einem erloschenen Vulkan, finden sich rund 20 Schneckenarten, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. So auch die bis zu 20 Zentimeter großen Nacktschnecken, die ein bisschen aussehen, wie ein Stück schleimiger Sushi-Lachs. Nach den Bränden dürfte ihr Überleben hart sein: Ein Großteil ihrer Nahrungsquellen ist nämlich verbrannt.

Auch interessant:

>> Buschbrände in Australien: Jetzt werfen Hubschrauber Tausende Karotten ab

>> Forscher entdecken laufenden Hai: So bewegt sich die Art fort

Quelle: Noizz.de