Die Qualität des Lebens in der Quarantäne kann man wohl als "von bis" bezeichnen. "Von" Isolation in wenigen Quadratmetern und damit einhergehenden psychischen und zwischenmenschlichen Schwierigkeiten, "bis" zu einer sonnigen Insel voller Quokkas, die du fortan nicht mehr verlassen darfst. In dieser News soll es um genau dieses "bis" gehen.

Während sich der Rest der Welt irgendwie mit der Corona-Krise arrangieren muss und alle von der Regierung bishin zum normalen Bürger täglich vor neue Herausforderungen gestellt werden, gibt es eben auch diese paar Hundert Kreuzfahrt-Reisenden, die zu Quarantäne-Zwecken das Los ihres Lebens gezogen haben. Vom Luxus-Dampfer in den exotischen Streichelzoo, oder so: Wie "BBC" berichtet, wurden circa 800 Passagiere der "Vasco de Gama" für die nächsten 14 Tage auf Australiens Rottnest-Island abgestellt – eine Insel, auf der tausende Quokkas leben.

Symbolbild: Goodlife - ein Touri und ein Quokka.

Quokka-Quarantäne

Ein Quokka ist quasi das süße, kleine Geschwisterkind des Kängurus. Diese kleinen Nager sind nicht nur stupid niedlich, sie scheinen auch extrem zahm und kontaktfreudig gegenüber Menschen zu sein. Im Netz gibt es jedenfalls etliche Fotos von Quokkas und Touris, die mit den kleinen Dingern zusammen chillen und die Zeit ihres Lebens haben.

Diese ausschließlich im Süd-Westen Australien beheimateten Tiere sind von der IUCN als "gefährdet" eingestuft, da sich ihre Gesamtpopulation nur noch auf schätzungsweise 8.000 bis 17.000 Exemplare beschränkt. Auf Rottnest-Island können circa 4.000 bis 8.000 Quokkas allerdings ihr bestes Leben leben, da es dort keine Feinde für sie gibt – bloß Touris mit Snacks und Selfie-Cams.

Alles das hinterlässt eine einzige Frage: Wo bleibt mein Quokka in diesen Zeiten?

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  • Quelle:
  • Noizz.de