Für Hunde und Katzen bedeutet Feuerwerk Stress.

Umweltverschmutzung, Kosten, Gefahr, Tierschutz: Es gibt viele Gründe gegen privates Feuerwerk an Silvester. Besonders Haustiere wie Katzen und Hunde drehen bei dem übertriebenen Geböller, wie es gerade in Großstädten Gang und Gebe ist, durch. Der Lärm, das Leuchten und auch der strenge Geruch von Raketen und Co. können bei den Tieren Unwohlsein, Angst und Panik auslösen.

Besonders das Knallen und Pfeifen von privatem Feuerwerk löst bei Haustieren den Fluchtreflex aus. Das liegt vor allem daran, dass Hunde viermal weiter als ihre Besitzer hören und Töne in einem höheren Frequenzbereich wahrnehmen können. Katzen erfassen Geräusche zehnmal so schnell wie Hunde und können doppelt so gut wie der Mensch hören. Was für uns also schon ziemlich laut ist, ist für unsere vierbeinigen Freunde ein echter Ausnahmezustand.

Das ist einer der Gründe, warum NOIZZ die Aktion #ByeByeBöller gestartet hat – gegen privates Feuerwerk an Silvester. Unterstützt wird die Aktion von einflussreichen jungen Deutschen wie dem Chart-König Capital Bra, der Meme-Seite Alman Memes und dem "4 Blocks"-Schauspieler Massiv.

>> Capital Bra, Alman Memes, Massiv und Co.: Wer alles die NOIZZ-Aktion #ByeByeBöller unterstützt

Mit diesen Tipps machst du deinen Haustieren den 31. Dezember trotzdem so erträglich wie möglich.

1. Reize reduzieren

Licht, Lärm und Geruch von Böllern und Raketen sollten möglichst minimiert werden. Schließe also alle Fenster und ziehe die Vorhänge zu. Wenn du auf den Balkon gehst, um dir das Feuerwerk anzusehen, solltest du darauf achten, dass du die Tür hinter dir schließt, um den Geräuschpegel so niedrig wie möglich zu halten.

2. Zuhause bleiben

Leider eine der wichtigsten Regeln, wenn es darum geht, dein Tier so wenig wie möglich zu stressen. Wenn es an Silvester vor der Tür abgeht, wird dein Hund oder deine Katze sehr wahrscheinlich nervös und ängstlich. Wenn du dann nicht in der Nähe bist, wird es für sie noch schlimmer.

3. Sicherheit geht vor

Hunde und Katzen neigen dazu, bei lautem Lärm flüchten oder sich verstecken zu wollen. Deswegen ist es wichtig, dass du nicht nur die Türen und Fenster schließt, damit dein Haustier nicht abhaut, sondern auch Rückzugsorte schaffst.

4. Ablenkung schaffen

Am besten kannst du deinen Vierbeiner schützen, indem du ihn einfach ablenkst. Versuche den Fernseher im Hintergrund laufen zu lassen, um die Silvester-Knallen mit gewohnten Geräuschen zu übertönen, und spiele mit deinem Haustier, um es zu beschäftigen.

5. Pinkelpause vor dem Feuerwerk

Mit deinem Hund solltest du, bevor es richtig losgeht, auf jeden Fall noch einmal einen Spaziergang einlegen, damit er nicht um Mitternacht aufs Klos muss und dir vor Angst die Wohnung vollmacht. Wenn möglich solltest du in Grünflächen und Parks Gassi gehen, dort wird tendenziell am Abend weniger geböllert als direkt vor Wohnhäusern.

jr

Zur Aktion #ByeByeBöller

Mit der Aktion #ByeByeBöller will NOIZZ privatem Feuerwerk an Silvester ein Ende setzen – gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe und der Unterstützung von Musikern wie Capital Bra und Massiv sowie Instagram-Celebrities wie Alman Memes. Privates Feuerwerk schadet jedes Jahr zahlreichen Menschen und Tieren sowie der Umwelt allgemein. Deshalb muss damit jetzt endlich Schluss sein!

>> NOIZZ startet Aktion #ByeByeBöller: Schluss mit privatem Feuerwerk an Silvester!

Wie du #ByeByeBöller unterstützen kannst

Wenn auch du findest, dass die sinnlose Böllerei endlich abgeschafft gehört, unterschreibe auf Change.org die größte Petition gegen privates Silvester-Feuerwerk. Das geht ganz schnell: Du brauchst dafür noch nicht mal 'nen Login.

Außerdem kannst du an unserer Facebook-Veranstaltung "ByeByeBöller: Schluss mit privatem Feuerwerk an Silvester!"teilnehmen, um alle Updates zu diesem Thema zu kriegen.

Zusätzlich kannst du den Hashtag #ByeByeBöller benutzen, um auf Social Media gegen privates Feuerwerk an Silvester laut zu werden – vor allem auf Twitter und Instagram. Die besten Postings veröffentlichen wir Anfang Januar in einem eigenen Artikel.

Quelle: Noizz.de