... weil sie die Fotos bei Instagram geteilt haben.

In den USA gibt es jetzt einen rechtlichen Showdown zwischen Paparazzi und Prominenten. Der Grund: Stars posten immer wieder Paparazzifotos von sich selbst bei Instagram. Die Rechte für die Fotos liegen allerdings beim Fotografen oder der entsprechenden Fotoagentur. Auf dieser Grundlage können die Promis für einen einfachen Instagram-Post eine fette Klage kassieren.

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So geschehen bei Gigi Hadid und Khloe Kardashian, die beide Paparazzibilder von sich selbst auf dem eignen Instagram-Account hochgeladen haben, wie „The Fashion Law“ berichtet. Damit haben sie die Bildrechte der Urheber verletzt und wurden dafür nun verklagt. Es klingt absurd, schließlich sind Gigi und Khloe ja diejenigen, die auf den Fotos zu sehen sind. Das gibt ihnen allerdings noch lange nicht das Recht, die Bilder zu verwenden – so zumindest die aktuelle Rechtslage in den Vereinigten Staaten.

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Denn selbst das Persönlichkeitsrecht greift in diesem Fall meist nicht. Dieses Gesetz schützt Personen eigentlich davor, dass ihr Name, Fotos oder andere Aspekte ihrer Identität ohne Zustimmung für Werbung oder andere Vermarktungszwecke genutzt werden. Sobald Menschen allerdings in der Öffentlichkeit stehen – so wie Gigi oder Khloe – können in diesem Fall die Paparazzifotos als „berichtenswerte“ News gelten, was den Schutz des Persönlichkeitsrechts aufhebt. Es könnte also durchaus sein, dass die Beiden für ihre Instagram-Beiträge bald eine saftige Strafe zahlen müssen. Gut, dass Khloe und Gigi genug Kohle auf der hohen Kante haben dürften.

Quelle: Noizz.de