Schwuler DJ behauptet: Ich hatte was mit drei „Bachelorette“-Kandidaten

Tobias Perlick

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Stefan Wagner: „Ich habe einen Radar für schwule Jungs.“ Foto: privat

Bei RTL kämpfen 20 Herren um das Herz der Bachelorette, doch einige von ihnen sollen gar nicht auf Frauen stehen …

Stefan Wagner ist als DJ Steve Es tätig Foto: privat / privat

Stefan Wagner ist als DJ Steve Es deutschlandweit in Clubs und auf Festivals unterwegs. Der Hamburger hat große Augen gemacht, als er die diesjährigen Kandidaten der „Bachelorette“-Staffel gesehen hat: „Mein erster Gedanke war: Die Hälfte ist schwul!“ Bei NOIZZ packt der DJ zum ersten Mal aus.

Das wäre ganz schön bitter für die Bachelorette. Jessica Paszka nahm vor drei Jahren selbst als Kandidatin bei „Der Bachelor“ teil – nicht erfolgreich. In Folge fünf musste sie die Show verlassen.

Jessica Paszka ist "Die Bachelorette" 2017 Foto: Felix Hörhager / dpa

Aktuell kämpfen 20 Junggesellen um ihre Gunst. Sie entscheidet jetzt, wer bleibt und wer gehen muss. Sie verteilt die Rosen und hofft auf die große Liebe.

Stefan hat so seine Zweifel, dass die Jungs sich ernsthaft alle für Jessica interessieren. „Die meisten von den Kandidaten wirken auf mich nicht hetero, und mein erster Gedanke hat mich noch nie getäuscht. Ich habe einen Radar für schwule Jungs.“ Er stelle sich nur die Frage, ob die Bachelorette es auch bemerkt.

Stefan zu NOIZZ: „Wie schlecht wurden die neuen Kandidaten gecastet?! Um es möglichst authentisch rüber zu bringen, sollte die Produktionsfirma wenigstens nur Hetero-Boys nehmen. So wirkt das Ganze einfach nur lächerlich und gespielt.“

Und bei Stefan ist es nicht nur ein Gefühl. Er spricht aus eigener Erfahrung: „Den einen oder anderen Kandidaten habe ich selber schon sehr intensiv kennen lernen dürfen und kann definitiv behaupten, dass sie definitiv nicht heterosexuell sind.“

Stefan ist schwul und in der Gay-Community unterwegs. Er habe so schon den ein oder anderen Anwärter auf die letzte Rose getroffen: „Persönlich kenne ich vier Kandidaten. Ich muss dazu sagen, dass ich schon sehr lange Single bin und über die Jahre viele Dates hatte. Mit drei Typen aus der aktuellen Staffel hatte ich sogar was.“

Der Kontakt sei jedoch abgebrochen: „Heutzutage addet man die Leute bei Facebook, und dann verläuft es sich. Das ist alles sehr oberflächlich.“ Kennengelernt hat er die drei auf ganz unterschiedlichen Wegen. „Einen habe ich auf dem CSD 2015 in Köln kennengelernt und gut mit ihm abgefeiert. Den zweiten kenne ich aus den Berliner Clubs und mit dem dritten habe ich mal hier in Hamburg kennengelernt. Wir waren für dasselbe Event gebucht.“

Wie intim es mit den Jungs wurde, will Stefan dann aber nicht verraten: „Das wird dann glaube ich doch zu privat. Ein Mann schweigt besser und genießt. Auf jeden Fall kann ich mir nicht vorstellen, dass irgendeiner von denen was mit einer Frau haben könnte. Muss mir echt das Lachen schon wieder verkneifen.“

„Viele inszenieren aber auch gern und geben vor, etwas zu sein, was sie gar nicht sind.“ Stefan kann sich sogar vorstellen, dass die Bachelorette dahinter steckt: „Vielleicht sind es auch ihre schwulen Kumpels, denen sie versprochen hat, sie ins TV zu bringen.“

Von Stefans Bekanntschaften sind noch zwei im Rennen. Der DJ ist sich aber sicher: „Von den Kandidaten sind meiner Meinung nach noch einige mehr gay."

Fest steht für ihn, dass die Sendung nicht der richtige Ort ist, um die große Liebe zu finden: „Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass dieses Format nur noch dazu dient, irgendwelchen faulen No-Names eine TV-Karriere zu ermöglichen. Dasselbe gilt auch für die Frauen, die beim Bachelor mitmachen.“

Stefans Fazit leuchtet ein: „Ich meine, warum sollten schwule Männer sich sonst als Heten ausgeben?!“

Quelle: Noizz.de

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