Das kann teuer werden ...

Im Jahr 2012 machten Herzogin Kate und Prinz William Urlaub auf einem Privatanwesen in der südfranzösischen Provence. Dabei wurden sie heimlich fotografiert. Auf den Fotos ist Kate oben-ohne auf der Terrasse des Anwesens zu sehen. Die „Closer“ veröffentlichte die Bilder mit der Überschrift: „Oh my God!“ und zog sich so den Zorn des britischen Könighauses zu. In einem Eilverfahren untersagte die französische Justiz damals jegliche Weiterverbreitung der Fotos. Zugleich stellten William und Kate Strafanzeige. Der Prozess hätte eigentlich Anfang Januar beginnen sollen, wurde aber auf Antrag eines Anwalts verschoben.

Schadensersatzforderung

Jetzt fordern die Royals satte 1,5 Millionen Schadensersatz von dem Klatschmagazin. Diese Zahl nannte „Closer“-Anwalt Paul-Albert Iweins bei einem Prozess gegen das Magazin in Nanterre bei Paris. Vor Gericht mussten sich zwei Verantwortliche des Blatts und zwei Paparazzi verantworten. Ihnen wird eine Verletzung der Privatsphäre des Paares vorgeworfen.

Iweins kritisierte die Schadenersatzforderung wegen der fünf Jahre alten Paparazzi-Fotos als überzogen - zumal die Aufnahmen ein „dem Ansehen des Paares förderliches Bild“ gezeigt hätten. Die Staatsanwaltschaft forderte unabhängig von der Schadenersatzforderung der Royals „sehr hohe Geldstrafen“ gegen die Angeklagten. Eine konkrete Zahl nannte die Anklage nicht. Das Urteil dürfte zu einem späteren Zeitpunkt fallen.

Regionalzeitung soll auch zahlen

Vor Gericht verantworten mussten sich am Dienstag auch der damalige Herausgeber der Regionalzeitung „La Provence“ und eine Fotografin des Blatts. Die Zeitung hatte eine Woche vor „Closer“ Fotos der Herzogin von Cambridge im Bikini veröffentlicht - anders als bei „Closer“ waren die Brüste der heute 35-Jährigen aber nicht zu sehen. Kate und William fordern von der Regionalzeitung 50.000 Euro Schadenersatz. Die Staatsanwaltschaft forderte Geldstrafen auf Bewährung.

Quelle: Noizz.de