Speckrollen, Cellulite und zu dicke Beine gelten als vermeintliche Schönheitsmakel.

Schönheitsmakel, mit denen auch ein Superstar wie Demi Lovato zu kämpfen hat. Die 26-Jährige postete kürzlich in ihrer Instagram-Story ein Bild ihres Bauches, auf dem sie eine Hautfalte hält und dazu schreibt: „Dehnungsstreifen und extra Fett … ich liebe mich trotzdem.“

„Ich liebe mich trotzdem“ – diese Message schickt Demi an ihre Insta-Follower Foto: Instagram@ddlovato

Ein Posting, das selten auf Instagram ist. Vor allem von einem Popstar. Wenn wir ehrlich sind, geht es auf Instagram doch darum, ein möglichst schönes Bild von sich selbst zu zeigen. Hingegen werden unschöne Dinge, die eigenen Unsicherheiten, oft auch einfach die Wahrheit, ausgelassen. Sie gelten als nicht so insta perfect.

Demi möchte dagegen wirken. Sie zeigt ihre Unsicherheiten offen. Sie zeigt, dass sie okay ist, so wie sie ist. Denn nach dem ersten Bild folgte ein Boomerang, auf dem ihre Beine zu sehen sind. „Cellulite, doch ich liebe mich“, schrieb sie dazu.

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Mehr Liebe für vermeintliche Makel wünscht sich die Sängerin Foto: Instagram@ddlovato

Da auf dem Bewegtbild wenig bis gar nichts an Dellen zu erkennen ist, legte Demi noch mal nach: „Ich möchte zeigen, dass nicht alles, was man auf Instagram sieht, der Realität entspricht. Der Boomerang hat automatisch meine Beine geglättet. Fakt ist: Ich habe Cellulite, genau wie 93 Prozent aller Frauen.“

Demi setzt sich seit einiger Zeit für ein positiveres Selbstbild ein. Der Grund dafür ist, dass die Sorry not Sorry-Interpretin selbst ein Problem mit sich selbst hatte.

In ihrer Youtube-Dokumentation Simply Complicated spricht sie ausführlich über ihre Probleme mit Essen. „Essen war meine erste Sucht“, sagt die Sängerin. Sie wollte aussehen wie Amy Winehouse, war selbst jedoch bereits spindeldürr. Dennoch sah sie sich selbst als zu dick. Heute ist Essen etwas, das sie kontrollieren möchte und ihr immer wieder Probleme bereitet.

In ihrer Doku geht Demi außerdem auf ihre Drogen- (unter anderem Kokain) und Alkoholsucht ein. Therapie, Zwölf-Schritte-Programme und das Arbeiten mit einem sogenannten Sponsor, der sie durch ihre Therapien begleitet, haben ihr geholfen. Besonders nach ihrem Rückfall 2018.

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Dadurch kann sie heute ehrlich mit sich selbst sein und ihre Unsicherheiten akzeptieren, liebevoll mit sich umgehen und ein Beispiel für ihre Fans sein.

Quelle: NOIZZ-Redaktion