MMA-Star Conor McGregor muss schon wieder vor Gericht – wegen Bus-Attacke

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Der berühmteste MMA-Kämpfer der Welt: Conor McGregor Foto: ZUMA Wire Gene Blevins / dpa picture alliance

Ob er diesmal auch so glimpflich davon kommt?

Conor McGregors Beruf ist es, auf seine Gegner einzudreschen. Doch auch außerhalb des Rings kann er sich nicht immer zurückhalten.

Im April griff er mit seinen Begleitern einen Bus an, in dem sich andere MMA-Fighter befanden. Die Gruppe warf Stühle, Absperrgitter und andere Gegenstände, um die Fenster einzuschlagen.

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Der erste Gerichtsprozess ist bereits vorbei: McGregor einigte sich im Juli mit der Staatsanwaltschaft auf fünf Tage soziale Arbeit, einen Anti-Aggressionskurs und Erstattung der Reparaturkosten für den Bus.

Außerdem ist er ein Jahr auf Bewährung und könnte für 15 Tage in den Knast wandern, wenn er gegen die Auflagen verstößt.

Jetzt hat er wegen desselben Vorfalls allerdings noch eine zweite Klage am Hals: Michael Chiesa ist einer der MMA-Fighter, die sich während des Angriffs im Bus befanden. Er wurde durch Glassplitter verletzt und konnte an seinem nächsten Kampf nicht teilnehmen. Er hat nicht nur McGregor verklagt, sondern auch die Verantwortlichen des Barclay Centers, in dem die Attacke stattfand. Sie sollen wegen mangelhafter Sicherheitsmaßnahmen eine Mitschuld tragen.

McGregor wird hoffen, dass er wieder glimpflich davonkommt, schließlich stehen bei ihm in nächster Zeit gleich zwei bedeutende Ereignisse an: Seine Frau ist schwanger und bringt demnächst sein zweites Kind zur Welt. Und am 6. Oktober steht der Kampf gegen seinen großen Rivalen Khabib Nurmagomedov an.

Quelle: Noizz.de

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