Da half auch kein Einsprühen.

Das Auftaktspiel der englischen Nationalmannschaft verlief erfolgreicher als das des deutschen Teams: Deutlich überlegen - aber am Ende doch etwas glücklich - besiegten die „Three Lions“ Tunesien durch einen späten Treffer ihres Kapitäns Harry Kane mit 2:1. Doch beide Teams hatten neben ihren Gegnern noch ganz andere Probleme auf dem Feld: Nämlich eine Mückenplage.

Das Spiel fand in der Stadt Wolgograd im Südwesten Russlands statt. Das Stadion liegt direkt an der Wolga. Aufgrund des Klimas in den Sommermonaten ist die Stadt häufig Opfer von Mückenplagen. Im Vorfeld des Turniers wurde offenbar großflächig im Umland Insektenspray verteilt, was allerdings keinen Erfolg brachte: Die Tiere sollen sich im Gegenteil sogar mehr auf die Stadt konzentriert haben.

Das Resultat war gestern bei Nahaufnahmen zu sehen: Zahlreiche Mücken schwirrten pausenlos um die Spieler, die sich vergeblich gegen die Tiere wehrten. Beim Aufwärmen versuchten noch einige Spieler, der Plage erfolglos mit Insektenspray entgegen zu wirken.

Auch ARD-Reporterin Julia Scharf hatte sich auf die Plage vorbereitet: Stilecht berichtete sie vom Platz mit Hut mit eingebautem Moskitonetz.

Ein kleiner Trost: Bei den Tieren soll es sich laut BBC um sogenannte Zuckmücken handeln, die nicht stechen.

Zu viel Stress wird es um die Mücken im Verlauf des Turniers aber nicht mehr geben. Nach dem vergangenen Spiel werden nur noch drei weitere Partien in der Vorrunde in Wolgograd ausgetragen. Saudi Arabien gegen Ägypten, Nigeria gegen Island und Japan gegen Polen. Für die K.O.-Runde ist kein weiteres Spiel in der Stadt angesetzt.

Quelle: Noizz.de