Dabei heißen sie „Patrioten“.

Eine amerikanische Tradition, die heute gebrochen wird. Die Sieger der großen US-Sportligen im Basketball (NBA), Eishockey (NHL), Baseball (MLB) und American Football (NFL) werden jährlich vom US-Präsidenten im Weißen Haus empfangen. Am heutigen Mittwoch kommen die Football-Champions zu Donald Trump, obendrein noch seine Lieblingsmannschaft: die New England Patriots.

Im Team aber sind viele Spieler offenbar nicht so patriotisch, wie es der Klub-Name meint. Gleich sieben Profis, die im Februar den Super Bowl gewonnen haben, boykottieren den Besuch beim mächtigsten Mann der Welt. Das hat es so noch nie gegeben.

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Vor allem die afroamerikanischen Spieler fühlen sich von Trump nicht respektiert und im Weißen Haus nicht willkommen. Mit Chris Long ist aber auch ein Weißer unter den Verweigerern, aus Solidarität gegenüber seinen schwarzen Mitspielern und als Zeichen gegen Trumps Politik, die Long für rassistisch hält.

Long und sein Mitspieler Devin McCourty haben gemeinsam mit Patriots-Fans ein Video hochgeladen, in dem sie ihre Abneigung gegenüber Trump äußern:

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Das Video trägt nicht zufällig den zweideutigen Namen „Be Patriots“. Gerade weil sie ihr Land so patriotisch lieben, wollen sie Trump nicht unterstützen.

Enttäuscht wird The Donald ausgerechnet von dem Team, als dessen Fan sich der 45. Präsident mehrfach bekannt hat. Trump ist schon lange mit Quarterback Tom Brady, Trainer Bill Belichick und vor allem Klub-Eigentümer Robert Kraft befreundet. Kraft gehörte nach der Wahl im November zu den ersten Gratulanten Trumps.

Wenige Stunden vor dem Besuch gab sogar Brady bekannt, nicht mit ins Weiße Haus zu fahren. Grund dafür seien allerdings „persönliche Familienangelegenheiten“. Der 39-Jährige hat zwei Kinder mit Ehefrau und Topmodel Gisele Bündchen. Wie Mike Reiss von ESPN berichtet, wolle Brady bei seiner kranken Mutter Galynn in seiner Heimat in Boston bleiben.

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Im Internet hat der Boykott der anderen Spieler für große Diskussionen gesorgt. Viele User finden es richtig, Trump nicht zu besuchen.

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In den Köpfen einiger konservativer und traditioneller Menschen ist es aber ein unmöglicher Affront, dem Weißen Haus fernzubleiben.

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  • Quelle:
  • Noizz.de