Viele Profi-Spieler wären betroffen.

Oberarm, Rücken, Schulter oder doch lieber Brust? Der moderne Fußballer von heute ist mit Tätowierungen übersät, wie vergammelndes Obst von Fruchtfliegen. Sie gehören mittlerweile genauso dazu, wie so manch eigenwillige Haarkreation. Man will sich als Marke präsentieren, da können ein paar optische Reize und Erkennungsmerkmale ganz hilfreich sein.

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Wie „Die Welt“ berichtet, sieht Professor Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln diesen Trend aber äußerst kritisch. Seine Forderung: Ein Tattoo-Verbot für Fußballer. Denn die Tätowierungen sollen einen messbar negativen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit haben.

„Die Haut ist das größte Organ, das wir haben. Und wir vergiften es“, sagte der Wissenschaftler im ARD-„Morgenmagazin“. Die Regeneration werde dadurch beeinflusst, dass 60 bis 70 Prozent der Tinte von der Haut in die Blutbahn gingen. Großflächige Tattoos sollen außerdem die Fähigkeit zu Schwitzen beeinflussen.

Ob die Spieler sich ein solches Verbot aber gefallen lassen würden, darf angezweifelt werden.

  • Quelle:
  • Die Welt