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Der Physiker Sterling Backus und sein 11-jähriger Sohn Xander haben genau das getan. Über 16 Monate lang haben die beiden geduldig mit einem 3D-Drucker Autoteile produziert: für einen Lamborghini Aventador. Auf Facebook dokumentierten sie das Projekt.

In der heimischen Garage bastelten und werkelten Backus und sein Sohn an ihrem Lambo Foto: Facebook.com/lasersterling
Den Motor für den Lambo entnahm Backus aus einer Corvette Foto: Facebook.com/lasersterling

Backus und sein Sohn "zerlegten" in der Planung das Automodell anhand eines 3D-Modells erst in viele kleine Einzelteile, die ein 3D-Drucker hinkriegen konnte. Dann wurde Teil für Teil vom Drucker aus Karbonfaser ausgedruckt und von Backus und seinem Sohn zusammen gefügt. Einige Teile konnte der Drucker jedoch nicht bewerkstelligen.

So verfügt der Karbonfaser-Lambo zum Beispiel über einen 2003 LS1-Motor aus einer Corvette und eine Transaxle, die eigentlich aus einem Porsche 911 stammt, wie die "New York Post" berichtet. Laut dem Online-Magazin "Designbloom" haben der Tüftler und sein Sohn genügend kleine Änderungen bei ihrem Modell vorgenommen, damit der italienische Hersteller des Originals sie nicht wegen Fälschung verklagt.

Der 11-jährige Xander halt tatkräftig mit. Foto: Facebook.com/lasersterling
So sieht der Lambo fertig zusammengebastelt aus. Foto: Facebook.com/lasersterling

Sterlin Backus Intention bei der ganzen Sache: "Am Ende möchte ich Kinder für Technik interessieren und dies ist eine großartige Plattform. Denn alle Aspekte kommen in einem Projekt wie diesem vor." Auf die Idee kamen der Physiker und sein Sohn laut "Daily Mail", als sie das Videospiel Forza Horizon 3 spielten.

Das Projekt wird Sterling Backus nach eigenen Angaben rund 20.000 Dollar kosten. Immerhin ein Spottpreis für einen Lambo. Ein Original kostet über 335.000 Euro.

Ein echter Lamborghini Aventador kostet über 300.000 Euro Foto: Hersteller

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Quelle: NOIZZ-Redaktion