Man muss auch improvisieren können.

Vier Gruppenspiele der Fußball-WM 2018 werden in Jekaterinburg ausgetragen, einem der zwölf Spielorte des Turniers in Russland.

Extra für diese vier Partien, die im Abstand von nur zwölf Tagen stattfinden, wird das dortige Zentralstadion auf 35 000 Plätze ausgebaut.

Den russischen Veranstaltern ist klar, dass sie so viele Plätze nach der WM mit Heimspielen des FC Ural Sverdlovsk Oblast niemals vollkriegen.

Daher bekommt die Arena eine mehr als eigenwillige, temporäre Tribüne angebaut, die sich nach dem Turnier unkompliziert wieder abbauen lässt – hinter dem Dach, als völliger optischer Fremdkörper, auf einem Gerüst, wie der Anfang einer Skisprungschanze, die aufs Spielfeld führt.

Wir finden: Einerseits wirklich abartig hässlich. Andererseits – Daumen hoch für die Nachhaltigkeit!

Quelle: 11 Freunde