Der NFL-Star protestierte auf Knien gegen Rassismus.

Im August 2016 startete Colin Kaepernick, damals Quarterback bei den San Francisco 49ers, seinen ganz persönlichen Protest gegen Rassismus und Diskriminierung. Er blieb während der Nationalhymne, die traditionell vor jedem NFL-Spiel gespielt wird, sitzen – und löste damit eine riesige Kontroverse aus. Jetzt gehört er zu den neuen Ikonen, mit denen das Modelabel Nike sein 30. Jubiläum der „Just Do It“-Kampagne feiert!

[Mehr dazu: Die neuen Bestimmungen zur Nationalhymne in der NFL sind ein schlechter Witz]

Kaepernick blieb sitzen, um gegen Polizeigewalt gegen Schwarze zu protestieren und brachte damit ein ganzes Land zum Nachdenken. Die eine Seite hielt diese Aktion für respektlos. Allen voran: der US-Präsident. Trump ging sogar soweit und verlangte: „Nehmt den Hurensohn vom Feld.“

Jetzt reiht sich Kaepernick neben Sportikonen wie Serena Williams und LeBron James in die Rige der Nike-Markenbotschafter ein. Das berichtete kürzlich der Sportsender ESPN.

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Auch Kaepernick teilte bereits stolz ein Bild zu seinem Werbe-Coup via „Twitter“: „Glaube an etwas. Auch, wenn es bedeutet, dass du dafür alles Opfern musst“, heißt es in weißer Schrift über einem Schwarz-Weiß-Foto seines Gesichts.

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Der Sportler hatte nach der Saison im Jahr 2016 Probleme einen neuen Verein zu finden. Während seine Entlassung von den San Francisco 49ers mit seiner Leistung argumentiert wurde, vermuteten viele, dass seine Karriereprobleme mit seiner politischen Aktion zusammenhingen.

Für den anderen Teil der USA macht sich der heute 30-Jährige übrigens zum absoluten Vorbild. Zahlreiche US-Sportler folgten seinem Beispiel. Und auch in Deutschland nahm man die Geste an. Im Oktober 2017 knieten die Spieler des Herta BSCs in ihrem Matsch gegen FC Schalke 04, um ebenfalls ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Quelle: Noizz.de