Der erste Schritt zur Besserung?

Wofür werden wir diese WM langfristig in Erinnerung behalten? Sicher für das blamable Ausscheiden der Deutschen. Den sensationellen Finaleinzug der Kroaten. Und den ruhmreichen Sieg der französischen Elf. Aber ein Spieler hat dem Turnier seinen Stempel aufgedrückt wie kaum ein zweiter: Neymar.

Der brasilianische Spielmacher führte seine Mannschaft zwar souverän ins Viertelfinale. Doch es waren nicht Tore und Vorlagen, sondern Schwalben, mit denen er vor allen Dingen von sich reden machte. Mit theatralischem Rumgerolle, Gekreische und Hingefalle ist sein Name inzwischen untrennbar verknüpft.

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Der PSG-Mann nimmt diese Rolle anscheinend inzwischen an – und macht sogar Werbung damit. In einem neuen Sponsorenvideo für die Rasurmarke Gilette äußert er sich zu den Vorwürfen: „Ihr mögt denken, dass ich es übertreibe. Und manchmal übertreibe ich es auch. Aber die Wahrheit ist, dass ich auf dem Platz leide.“

Die Leute könnten denken, dass er zu oft hingefallen sei bei der WM, ergänzte Neymar. „Aber die Wahrheit ist nicht, dass ich hingefallen bin. Ich bin zusammengebrochen“, sagte er mit Blick auf das für ihn und seine Teamkollegen enttäuschende Aus gegen Belgien. „Und ihr könnt mir glauben, dass das mehr schmerzt als jeder Tritt gegen meinen operierten Fußknöchel. Ich habe lange gebraucht, um eure Kritik zu akzeptieren.“

Nach der WM habe er dann in den Spiegel geschaut, und nun sei er ein neuer Mensch: „Ich bin hingefallen. Aber nur wer hinfällt, kann auch wieder aufstehen.“ Ein kleiner Geheimtipp von uns: Das Aufstehen klappt sogar, ohne dass man vorher übers halbe Feld rollt.

Quelle: Noizz.de