Über dieses Spiel wird man in Italien noch Jahrzehnte sprechen.

Was für ein Fußball-Drama in Madrid. Cristiano Ronaldo rettet Real Madrid in letzter Sekunde mit seinem Treffer zum 1:3 in der 97. Minute den Einzug ins Halbfinale der Champions League. Der anschließende Jubel des Real-Stars, bei dem er sich sein Trikot vom Leib reißt, kommt bei vielen Zuschauern und Fans überhaupt nicht gut an.

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Besonders der fehlende Respekt gegenüber Gegner Juventus Turin und deren Torhüter-Legende Gianluigi Buffon ist Gesprächsthema.

Cristiano Ronaldo feiert seinen 120. Treffer in der Champions League

Erst vor ein paar Tagen noch war der Respekt und die Anerkennung für Cristiano Ronaldo deutlich gestiegen. Der Portugiese verzauberte uns mit seinem Kunstwerk in 2,30 Meter Höhe. Einem Fallrückzieher, wie er im Buche steht. Wir alle machten unseren Frieden mit diesem Spieler, der so sehr polarisierte.Einfach weil er so ein gigantischer Fußballspieler ist. Selbst die Gegner verneigten sich vor seinem fußballerischen Talent. In diesem Augenblick hat der Fußball uns alle vereint.

Doch was an diesem Champions League Abend folgt, erhitzt die Gemüter erneut! Real Madrid bekommt in der Nachspielzeit einen fragwürdigen Elfmeter zugesprochen. Man konnte ihn geben, aber man hätte ihn in dieser Situation, unter diesen Umständen nicht geben dürfen! Ein Skandal. Und zurecht regt sich Altstar Gigi Buffon auf - so sehr, dass er die Rote Karte sieht. Ein emotionsgeladenes Spiel, dass uns mit Sicherheit allen historisch in Erinnerung bleiben wird.

Eiskalt: Cristiano Ronaldo schießt Real Madrid in der 97. Minute ins Halbfinale der Champions League

Und so kommt es, wie es kommen muss. Ronaldo löst per eiskalt ausgeführten Strafstoß das Viertelfinalticket für Real Madrid. Er reißt sich sein Trikot vom Leib, spannte die Muskeln an und lässt sich von den Zuschauern feiern. Der Ego-Shooter lebt erneut auf! Er posiert vor der Eckfahne und protzt wie aufgeblasener Wrestler vor einem Show-Fight.

Eine Selbstdarstellung des Gockels, wie er sie wahrscheinlich Zuhause vor dem Spiegel übt. In dieser Szene angebracht wäre eine faire Geste, die die Italiener nach diesem starken Rückspiel und der respektablen Reaktion ihrer Fans im Hinspiel allemal verdient gehabt hätten. Stattdessen bedankt sich Ronaldo mit einem selbstverliebten Jubel.

Seine Aussage nach dem Spiel, dass er nicht verstehe, warum sich alle so aufregen, hätte er sich getrost sparen können. Denn er hätte am lautesten los geheult, wenn es andersherum gewesen wäre! Dies führt unweigerlich dazu, dass dieser Typ bei allem sportlichen Erfolgen nicht zu ertragen ist.

Der nackte Poser ist zurück. Cristiano Ronaldo kann es einfach nicht lassen seinen Oberkörper zu präsentieren

Doch damit nicht genug! Die Aufreger dieses Fußball-Abends reihen sich, wie eine Perlenkette auf. Neben dem Elfmeter Ronaldos, der Juve in der letzten Sekunde versenkt, nachdem die Mannschaft vom Einzug ins Halbfinale geträumt hatte, ist der Platzverweis für Buffon, im wahrscheinlich letzten internationalen Spiel seiner Karriere, ein noch viel größere Skandal. Ein Urteil, das nur hart zu akzeptieren ist.

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Und ein unrühmlicher Abgang, den Buffon nicht verdient hat. Schließlich wird der 40-Jährige seine Karriere im Sommer wohl beenden. "Fahr zur Hölle", schrie Gianluigi Buffon wutentbrannt dem englischen Schiedsrichter Michael Oliver ins Gesicht - und stapfte vom Feld.

Gianluigi Buffon stürmt auf den Schiedsrichter Michael Oliver zu

"Dieser Mensch hat kein Herz. Stattdessen hat er einen Mülleimer", schimpfte der italienische Rekord-Nationalspieler über den Unparteiischen: "Wenn du keinen Charakter und keinen Mut hast, dann solltest du das Spiel auf der Tribüne anschauen und mit deiner Frau eine Sprite trinken. Dann kaufst du deinen Freunden eine Cola und Chips - und genießt die Show."

Klartext, den wir nichts zu zufügen haben!

Juventus ist fassungslos: Schiedsrichter Oliver zeigt Buffon die Rote Karte
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  • Quelle:
  • Noizz.de