Eine herbe Niederlage für den Modekonzern.

Bei einem Gerichtsprozess in den Niederlanden hat Reebok die Rechte an der Verwendung von Conor McGregors Namen verloren. Geklagt hatte ein niederländisches Modeunternehmen, das ebenfalls McGregor heißt und sich durch die Merchandise-Artikel von Reebok benachteiligt fühlte.

Die Klage begründete die Firma damit, dass auf vielen Merch-Produkten der Vorname Conor nur winzig klein aufgedruckt war und der Nachname McGregor wesentlich größer, was einen irreführenden Eindruck zur Folge hatte. Die Richter bestätigten das. Jetzt muss Reebok die Produkte vom Markt nehmen.

Ausgerechnet vor dem Kampf

Für die Adidas-Tochter kommt diese Niederlage zur Unzeit: Conor McGregor stand seit knapp zwei Jahren nicht mehr im UFC-Käfig. Am 6. Oktober gibt er gegen seinen Erzrivalen Khabib Nurmagomedov das lang erwartete Comeback. Wann soll man mit Merchandise Geld verdienen, wenn nicht jetzt?

UFC-Präsident Dana White schätzt jedenfalls, dass der Kampf der bislang meistgeguckte in der UFC-Geschichte werden könnte. Wer gewinnt, ist offen: Im Moment sehen die Buchmacher eher leichte Vorteile bei Khabib Nurmagomedov.

[Mehr dazu: Conor McGregor kämpft bald gegen seinen Erzfeind.]

Quelle: Noizz.de