Und das ist härter, als ich dachte ...

Meine Oberschenkel schmerzen, die Waden brennen und den Muskelkater im Po kann ich bereits erahnen. Und trotzdem fühle ich mich super!

Klingt skurril, ist aber so. Gerade habe ich das erste Mal in meinem Leben Metal-Yoga ausprobiert. Mein erster Eindruck: anstrengend, aber geil!

30 Minuten habe ich diverse Übungen gemacht, vom „pissenden Hund“ bis zum „Hell Yeah“-Schreien. Ja, das sind tatsächlich Positionen beim Metal-Yoga. Diese Art von körperbetonter Meditation gibt es seit Januar 2016.

Michel gibt bei seiner Metal-Yoga-Stunde alles Foto: Michel Milewski / Noizz.de

Erfunden hat es die Kanadierin Lindsay Istace, die mir auch eine Probestunde gab. Entstanden ist die etwas andere Art des Yogas nach der Trennung ihres damaligen Freundes. „Ich habe damals viel geweint und auch geschrien“, sagt sie. Und weiter: „Trotz Trennung habe ich mit meinem ganz normalen Yoga weitergemacht. Irgendwann kam dann die Idee, die beiden Dinge miteinander zu verbinden.“

Bis zur vorletzten Übung finde ich das eine klasse Idee, dann setzen die Schmerzen ein ... Yoga ist wesentlich anstrengender, als ich vorher vermutet hatte. Was bei Lindsay kinderleicht aussieht, fordert mir nicht nur volle Konzentration ab, sondern auch ziemlich viel Kraft.

Wer das nicht glaubt, hat die Möglichkeit, es selbst auszuprobieren! Am Mittwoch, 11. Oktober, 19 Uhr könnt ihr kostenlos am Massen-Yoga im Glashaus an der Arena Berlin teilnehmen (hier geht's zum Facebook-Event).

Organisiert wird das Event von der #PussyisPower-Kampagne der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW), die das Bewusstsein für die Lebensrealität junger Frauen und Mädchen in den ärmsten Ländern der Welt schaffen möchte.

Im Anschluss gibt's noch ein Konzert mit dem Hamburger Dacenhall-Duo Chefboss!

Aber zurück zu meiner Metal-Yoga-Session: Als auch die letzte Übung hinter mir liegt, mobilisiere ich noch einmal alle Kräfte für einen Urschrei der Erleichterung. GESCHAFFT!

Trotz aller Schmerzen und bevorstehendem Muskelkater würde ich mich erneut auf die Matte wagen und den „pissenden Hund“ machen. Denn Metal-Yoga ist eine geile Variante des schnöden Meditierens.

Quelle: Noizz.de