Ibrahimovic hat wieder zugeschlagen.

Der Grat zwischen Genie und Wahnsinn ist bekanntlich schmal. Zlatan Ibrahimovic ist begnadeter Fußballer, der neben seinen sportlichen Talenten noch viel mehr für seine exzentrische Art gefeiert wird. Einige Fans lieben ihn so sehr, dass sie sogar ihr Kind Zlatan nennen würden. Doch auch wenn der 36-Jährige manchmal glaubt, er stehe über allen anderen Menschen: Auf dem Platz kann sich auch ein Zlatan nicht alles erlauben.

Am Montag war er etwa ziemlich erbost darüber, dass sein Gegenspieler ihm auf den Fuß trat. Statt eines kernigen Spruchs setzte es eine Schelle. Dem Schiedsrichter in der amerikanischen Major League Soccer blieb nichts anderes übrig, als den Schweden vorzeitig vom Platz zu schicken. Es war Zlatans neunter Platzverweis in seiner Karriere. Nicht alle waren so sehenswert wie seine rote Karte gegen Montreal Impact, der eine oder andere Ausraster war aber noch dabei.

So kassierte Ibrahimovic bereits 2012 für eine Backpfeife die Rote Karte. Sein damaliges Opfer: Salvatore Aronica. Im Trikot des AC Mailand stellte sich Zlatan aber etwas cleverer an. Er versuchte, seinen Mitspieler Antonio Nocerino als Sichtschutz zu benutzen. Doch es half nichts. Der Linienrichter bemerkte die Tat und der Stürmer musste runter.

Ein Jahr vorher musste Marco Rossi dran glauben. Nachdem der Italiener fair einen Zweikampf gegen Ibrahimovic gewonnen hatte, schickte der Schwede Rossi mit einem gezielten Schlag in die Magengrube zu Boden.

Auf Länderspielebene musste Zlatan zwar nie vorzeitig vom Platz. Wie er sich hier gegen Malta Platz verschaffte, wäre aber ebenso rot-würdig gewesen.

Auch legendär: Zlatan nietet im PSG-Trikot den gegnerischen Torwart mit einem gezielten Kung-Fu-Tritt um.

Vielleicht verstehen wird Zlatan aber auch einfach alle falsch und das ist einfach seine Form von Herzlichkeit. So gab er 2011 Mitspieler Antonio Cassano vor laufender TV-Kamera auch einen liebevollen Tritt gegen den Kopf.

Quelle: Noizz.de