Ronaldos Unterwäsche geht durch die Decke

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Da bleibt einem die Spucke weg (oder auch nicht): Ronaldo zieht's nach Juve! Foto: Xinhua Wang Yuguo / dpa picture alliance

... und 3 andere Dinge, die passiert sind, seit CR7 bei Juve unterschrieben hat.

Der Jahrhundertwechsel, die Sensation, der spektakulärste Transfer der Geschichte: Trotz WM kann sich die Fußballwelt gar nicht mehr einkriegen über den neusten Fang von Juventus Turin. Cristiano Ronaldo schließt sich der Alten Dame an, nachdem er bei Real wegen nicht erfüllter Gehaltsforderungen und verletzter Eitelkeit keine Lust mehr hatte.

Die Alte Dame muss 100 Millionen Euro Ablöse zahlen, die mit Abstand höchste Summe, die je für einen Spieler über 30 gezahlt wurde. Dafür erhofft man sich Ruhm, Ehre, einen Champions-League-Titel und einen neuen Hype um den Verein. Den kann man bereits jetzt spüren. Doch es gibt auch weniger gute Nachrichten.

1. Die Social-Media-Kanäle von Juve sind explodiert

Ihr wollt in ein paar Tagen 1,4 Millionen Instagram-Fans sammeln? Dann solltet ihr euch Cristiano Ronaldo kaufen! Genau das ist Juventus Turin nämlich seit Bekanntgabe des Wechsels passiert. Der Verein möchte mit dem Transfer eine wesentlich größere Zielgruppe erreichen und neue Märkte erschließen. Das Social-Media-Echo zeigt, dass das durchaus realistisch ist. CR7 ist eine Marke, die zieht.

2. Fiat will streiken

Am Montag soll Cristiano Ronaldo bei einer großen Show in Turin vorgestellt werden, Feuerwerk inklusive. Die Feierlaune unter den Fans ist riesig, doch nicht mitmachen möchten: die Fiat-Mitarbeiter. Die Belegschaft des italienischen Autokonzerns hat angekündigt, am Montag zu streiken.

Warum? Ganz einfach: Sowohl Juventus Turin als auch Fiat (bzw. inzwischen Fiat Chrysler) gehören der italienischen Unternehmerfamillie Agnelli. Insofern sind Cristiano Ronaldo und die Auto-Fabrikanten jetzt Kollegen. Und wenn einer in der Firma wesentlich mehr verdient als alle anderen, dann wird die Mehrheit schon mal sauer.

Dieser Situation war man sich im Verein stets bewusst. Daher hat man bei Juve auch versucht, die Gehälter nicht allzu arg in die Höhe schnellen zu lassen wie bei anderen Klubs. Dass das mit Cristiano Ronaldo (etwa 30 Mio. Euro pro Jahr – netto!) nicht zu machen war, ist klar – jetzt wird eben gestreikt.

3. Ronaldos Unterwäsche geht durch die Decke

Seine Trikots gibt's ab sofort bei Juve statt bei Madrid zu kaufen, doch für Ronaldos Unterwäschemarke „CR7 Underwear“ ändert sich nichts. Die Umsätze sind in den letzten Tagen dennoch in die Höhe geschnellt. Wie der Chef des zuständigen Vertriebsunternehmens bekannt gab, verfünffachten sich die Bestellungen seit Bekanntgabe des Wechsels.

4. Die Trikots sind bereits erhältlich

Und wie! Die Tinte unter seinem Vertrag war noch nicht mal trocken, da bildeten sich schon die ersten Schlangen vor den Juve-Läden in Turin und anderen italienischen Großstädten. Im Online-Shop wird bereits auf Lieferengpässe hingewiesen. Der Verein hofft, im ersten Jahr etwa 3 Millionen Trikots loszuwerden. Der Anfang ist jedenfalls gemacht.

Da die 7 bei Juventus Turin natürlich schon vergeben war, gibt es auch jemanden, der das Nachsehen hat: Juan Cuadrado. Der kolumbianische Nationalspieler bekommt jetzt eine weniger prestigeträchtige Rückennummer, gibt sich aber auf Twitter gönnerhaft: „Geben ist seliger denn nehmen.“ Ob er wiederum für sein Downgrade entschädigt wurde, ist nicht bekannt.

Quelle: Noizz.de