2021 soll sie fertig sein.

"Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" erzählt die Geschichte von drogenabhängigen Kindern und Jugendlichen in den 70er Jahren in Berlin-Neukölln. Das Schicksal der Christiane F wurde 1981 als Film adaptiert. Nun wird das Buch als achtteilige Fernsehserie verfilmt.

Bis Februar 2020 wird die Serie "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" in Prag und Berlin gedreht. Unter der Regie von Philipp Kadelbach spielt eine Riege neuer deutscher Schauspieler mit. Darunter sind Jana McKinnon als Christiane, Michelangelo Fortuzzi und Lena Urzendowsky.

Für die Memoiren der Christiane F. sei eine moderne, zeitgenössische Interpretation geplant. 2021 soll die Serie in Deutschland, Österreich und der Schweiz beim kostenpflichtigen Streaming-Dienst Amazon Prime zu sehen sein. Das Budget für die acht Folgen beträgt laut Produzent Oliver Berben mehr als 25 Millionen Euro.

Für Berben ist die Geschichte einer der bewegendsten Stoffe der deutschen Nachkriegszeit: "'Wir Kinder vom Bahnhof Zoo' erzählt eine wilde Fahrt durch das Leben, das Erwachsenwerden". Im Mittelpunkt der Serie stehen laut Constantin sechs Jugendliche, die in einem Umfeld von Drogen und Prostitution um ihren Traum vom Glück kämpfen. Die Folgen zeichneten ein ebenso provokatives, kontroverses wie eindrückliches Bild der Berliner Drogen- und Clubszene.

"Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" sorgte bei seinem Erscheinen für Aufsehen und wurde auch viel in Schulen gelesen, um Jugendliche auf die dramatischen Folgen des Drogenkonsums aufmerksam zu machen.

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[Text: Zusammen mit dpa]

Quelle: Noizz.de