Alles Gute zum 50. Geburtstag, Will!

Halten wir mal fest: Wir können nicht alle so cool sein wie Will Smith. Der wird heute – ob man es glaubt oder nicht – 50 Jahre alt. Zum Geburtstag spendiert sich der Schauspieler übrigens etwas ganz Besonderes: Einen Bungee-Sprung aus einem Helikopter heraus. Den passenden Helm hierfür hat er bereits ausgewählt:

Im kollektiven Gedächtnis ist er jedoch noch immer der junge Will, der zu seinem Onkel nach Phili, genauer gesagt ins poshe Bel-Air, kommt. Das wird sich niemals ändern.

Zwischen 1990 bis 1996 lief die Serie „Der Prinz von Bel-Air“ im TV und inspirierte nicht nur den Look einer ganzen Generation, sondern trug auch dazu bei, dass sich die Hip-Hop-Kultur im Mainstream etablieren konnte. Das lag wohl auch daran, dass die Serie, die eigentlich als Comedy konzipiert war, immer wieder ernste gesellschaftspolitische Themen ansprach. So was wünscht man sich in der heutigen US-Gesellschaft doch fast schon zurück.

Glaubt man Will Smith, so könne er sich die Serie heute nicht mehr anschauen – als die limitierte Edition seiner Jordans aus der Serie bei ihm ankam, konnte er seine Freude aber auch nicht ganz verbergen.

Dabei hat die Geschichte von Will in Bel-Air bei Onkel Phil erstaunlich viele Parallelen zu dem echten Will Smith: Der wurde dank der TV-Serie von bankrotten Musiker im Rap-Duo „DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince of Bel Air“, zum gefeierten Schauspieler. Das ging sogar so weit, dass das Finanzamt gut 70 Prozent von jeder Gage, die Will Smith für „Der Prinz von Bel-Air“ bekam, um seine Steuerschulden zu begleichen. Die ganze Geschichte hat er in diesem Video schon einmal erzählt:

Und weil die Serie trotz vieler weiterer ikonischer Filmauftritte Will Smiths ( „Men In Black“, „I am Legend“, „Das Streben anch Glück“ und viele, viele mehr“) irgendwie dann doch das ist, was am meisten heraussticht, haben wir hier die wohl freshesten Momente seiner Zeit aus Bel-Air für euch gesammelt.

First Things first: dieser ikonische Vorspann

Jeder Look ein Styleguide für 2018. Go for it! Sogar der Granny-Look.

Apropos Fashion: Mustermix? Davor hatte Will keine Angst:

Und auch Rosa trug niemand so souverän wie er:

Ein Mann, der Latzhosen tragen kann!

Oh, und wie er es kann. Auch demonstrativ in Action zu sehen im legendären Vorspann.

Neon + „Back To Life“-Song = Freestyle!

Schon lässig.

Oder den Trend zu coolen Trainingsjacken: Souverän aufnehmen und damit einfach mal das Familien-Foto crashen:

Will Smith und Jazz kannten den richtigen Bro-Code schon bevor überhaupt die Idee für „How I Met Your Mother“ geboren wurde.

Und zwar so lässig, davon kann ein Barney Stinson nur träumen. Woher der Handschlag kommt? Er wurde von einem Backgroundtänzer während ihrer Musicaltour kreiert, noch bevor die beiden ihn in die Serie einbrachten.

Die herzzerreißende irgendwie Hass-Liebe zwischen Will und seinem Cousin Carlton

Will der coole Hip-Hop-Dude, der ein wenig Probleme hat sich in die elitäre Schicht Bel-Airs einzufügen. Carlton hingegen ist sein spießiger Gegenentwurf. Denkt man zuerst. Am Ende färbt Wills Swag aber auf jeden ab.

„Bind dir die Schnürsenkel zu!“ – Pff, wenn Will das nicht macht, brauchen wir das auch nicht:

Wenn Will die besten Dance-Moves aller Zeiten aufführt:

Angeblich sind sie inspiriert gewesen von Bruce Springsteens Live-Showeinlagen bei „Dancers In The Dark“ sowie von Eddie Murphys Tanzeinlage in „Raw“. Interessant. #CarltonDance

Jedes Mal, wenn es gesellschaftskritisch wurde, war die Serie – und auch Will Smith – einfach unschlagbar.

Zum Beispiel in der Folge, in der Carlton an einem Geldautomaten überfallen und angeschossen wird. Will fängt eine Kugel für ihn ab und wird ins Krankenhaus eingeliefert. Dort besucht Carlton seinen Cousin und beide starten einen Dialog über Sicherheit und den Gebrauch von Schusswaffen. Aktueller denn je!

Okay, das ist nicht Will Smith, aber es war einfach zu lustig, wie Jazz immer aus dem Haus geschmissen wurde. Typisch Jazz!

Und weil das zum Running-Gag in der Serie wurde, war das Drehen irgendwann zu anstrengend für Jeffrey A. Townes, der Jazz spielte. Deshalb wurde später nur bereits abgedrehtes Material für diese Szenen verwendet.

Time to Say Goodbye! Und selbst das macht Will Smith mit Stil:

In der letzten Folge von „Prince of Bel-Air“ kommt noch einmal alles zusammen, was diese Serie so toll macht. Und sie endet mit allen Abschiedsumarmungen. Aww!

Quelle: Noizz.de