Serienhelden, die plötzlich in ein anderes Serien-Universum stolpern – was könnte ein Fan-Herz höher schlagen lassen? Warum George R. R. Martin seine "Game of Thrones"-Figuren bei "Westworld" auftreten ließ, versteht jeder, der seine Karriere-Anfänge kennt.

Wer schon die zweite Folge der dritten Staffel "Westworld" geschaut hat, dem kamen sicherlich einige Gesichter bekannt vor – und damit meine ich nicht die, der "Westworld"-Figuren. Neeein, viel spannender: Die Gast-Figuren sind dem "Game of Thrones"-Universum entschlüpft.

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Wenn ihr sie nicht entdeckt habt und die neue Folge nochmal nach ihnen absuchen wollt, gebe ich euch einen kleinen Tipp: Es sind die zwei Techniker, die planen, einen Drachen aus der Welt des Mittelalters zu entführen und nach Costa Rica zu fliehen. Der Drache ist kein geringerer als Daenerys Targaryens Schützling, Drogon.

Daenerys Targaryen mit einem Drachen

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George R. R. Martin hatte die Idee schon vor Jahren

Laut den "Westworld"-Showrunner*innen Lisa Joy und Jonathan Nolan kam die Idee für die Vermischung der zwei Serien-Universen direkt vom "GoT"-Schöpfer selbst, George R. R. Martin. Im Gespräch mit "Variety" über das Mini-Crossover verrieten Joy und Nolan, dass Martin die Idee bereits 2016 während der ersten Staffel ihrer Serie eingebracht hatte. "Wir sind mit George R. R. Martin befreundet und er hat uns seit der ersten Staffel immer wieder gesagt: 'Wir müssen eine Zusammenarbeit mit "Game of Thrones' machen", sagte Nolan. Und weiter: "Die Leute vergessen, dass George ursprünglich Fernsehautor war und er in einer Fernsehwelt aufwuchs, in der es gelegentlich diese Crossover-Folgen gab, bei denen die Fans ausflippten. Deswegen hat George also immer die Crossover-Show vorgeschlagen".

Und recht hat er – Crossover-Folgen werden wohl nie aufhören, die Fans ausflippen zu lassen.

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Quelle: Noizz.de