Inspiriert von unserem Lieblings-„Riverdale“-Paar.

„Riverdale“ startete am 10. Oktober in die dritte Staffel. Die Netflix-Show, die auf den Archie-Comics basiert, ist einfach das perfekte Laster. Denn neben heißen Schauspielern und geilen, völlig überdramatischen Plot-Twists hat die Serie auch einiges an Couple-Goals zu bieten.

Besonders die süße Liebesgeschichte zwischen der toughen Cheryl und der loyalen Serpent-Girl Toni hat es uns angetan. Denn die ist weder kitschig noch wird wert darauf gelegt, dass es sich um ein lesbisches Liebespaar handelt.

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Inspiriert davon haben wir unsere liebsten Serienpärchen rausgesucht, die komplett ohne Klischees auskommen und stattdessen zeigen, wie vielfältig realistische Liebe aussieht.

1. Toni & Cherly aus „Riverdale“

So unaufgeregt wie die Romanze zwischen den beiden Hotties aus der Netflix-Show haben wir selten ein lesbisches Pärchen in der Popkultur gesehen.

Denn obwohl die toughe Cherly Blossom von ihren Eltern für ihre Homosexualität einiges einstecken muss, macht sie kein großes Ding daraus, dass sie in der zweiten Staffel mit einem Mädchen zusammenkommt.

Und auch ihr Freundeskreis rund um Archie und Jughead findet die neue Beziehung zwischen den beiden völlig normal – ist es ja auch. Dass die Sexualität von Toni und Cheryl in der Show überhaupt nicht im Fokus steht, ist einfach nur vorbildlich.

Schließlich sind auch heterosexuelle Charaktere nie nur auf ihre Vorlieben begrenzt. „Riverdale“ zeigt eine Liebesgeschichte zwischen zwei Teenagegirls genau als das, was sie ist: liebevoll, leidenschaftlich und eben stinknormal.

2. Sam & Paige aus „Atypical“

Die Eigenproduktion von Netflix hat in diesem Jahr mit seiner zweiten Staffel mal wieder bewiesen, wie genial tiefschichtig und vielseitig Charaktere selbst in einer Teenieserie sein können. Denn obwohl sich der autistische Sam mit den Hochs und Tiefs des Highschool-Lebens auseinandersetzen muss, fehlt von nervigen Teenieklischees in der Show jede Spur.

So auch in Sams urkomischer Romanze mit Mitschülerin Paige, die die Eigenarten ihres Boyfriends ganz gelassen nimmt. Und selbst, wenn es ihm schwerfällt, auch Sam schafft es, ein unterstützender Freund zu sein.

3. Philippe & Chevalier aus „Versailles“

In der historischen Serie aus Frankreich und Großbritannien findet sich einer der interessantesten Charaktere der Geschichte. Und die Rede ist nicht von Louis XIV., sondern von seinem Bruder Philippe d'Orléans. Denn der lebt in der Show am französischen Hof offen homosexuell und lässt sich bei jedem öffentlichen Event mit seinem Lover Chevalier sehen.

Die leidenschaftliche Beziehung ist nicht nur wahnsinnig mitreißend, sondern auch frei von blöden Klischees über Schwule. Die beiden sind in einer gleichberechtigten Beziehung und lassen sich von den verwirrten Blicken nicht stören. Selbst Philippes Ehefrau kann den beiden Turteltauben nichts anhaben.

4. Cece & Schmidt aus „New Girl“

Bei diesem ungleichen Paar hat wohl jeder Serienfan mitgefiebert. Tun sie's, tun sie's nicht? Die indische Cece und der jüdische Schmidt passen so gut zusammen, obwohl oder gerade, weil sie so unterschiedlich sind.

Während Jess' Mitbewohner gerne mal den Softie gibt, ist seine Cece immer tough drauf und lässt sich nicht in die Rolle eines schüchternen Frauchens drücken. Und genau das macht die beiden zu so einem tollen Paar: Sie kehren sexistischen Hollywood-Romanzen mit ihrem Verhalten den Rücken.

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5. Louis & Sheila aus „Suits“

Die beiden Karrieretypen aus der US-Serie sind ein richtiges Power-Couple. Denn während beide bei der Arbeit eher Außenseiter sind, finden sie ineinander einfach das perfekte Gegenstück. Für Sheila lässt der ambitionierte Louis sogar einen wichtigen Fall sausen. Auch, wenn es bei den beiden am Ende nicht für eine dauerhafte Beziehung reicht, zeigen uns die zwei „Suits“-Charaktere, dass jeder Liebe verdient.

6. Joyce & Bob aus „Stranger Things“

Wie einfach Liebe sein kann, zeigt sich bei diesem Pärchen aus der Kultserie von Netflix. Bei Normalo Bob und Familienoberhaupt Joyce stimmt einfach alles. Denn nicht nur vertrauen sich die beiden bedingungslos alles an, sie lassen sich auch auf die nerdigen Eigenarten des anderen ein.

Der sympathische Bob gibt sogar sein Leben um Joyce und ihren Sohn Will zu retten. Das Großartige an „Stranger Things“ ist vor allem, dass diese wahnsinnige Geste nicht kitschig ausgeschlachtet wird.

Quelle: Noizz.de