Weil er den Mord an seiner Rivalin Carole Baskin in Auftrag gegeben haben soll, wurde Joe Exotic im vergangenen Jahr zu einer saftigen Haftstrafe verdonnert. Jetzt richtet der "Tiger King" sich aus dem Gefängnis an US-Präsident Trump, um von diesem begnadigt zu werden. Gegen seine Wärter*innen erhebt Exotic schlimme Vorwürfe.

Der Hype um die schräge Netflix-Serie "Tiger King" ist vorbei, doch er sitzt noch immer hinter Gittern: Protagonist Joe Exotic aka "Tiger King". Der sucht jetzt Hilfe bei niemand geringerem als dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump. In einem 257 Seiten langem Brief führt der 57-jährige Joe Exotic verschiedene Gründe dafür an, warum er von seiner 22-jährigen Haftstrafe begnadigt werden sollte. Ein Grund: Wärter*innen sollen ihn hinter Gittern sexuell missbraucht haben.

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"Bitte seien Sie mein Held"

Donald Trump Jr.

In einem Teil des Briefes, der spezifisch an Trumps Sohn Donald Trump Jr. gerichtet ist, schreibt Exotic laut "TMZ": "Ich wurde von Gefängnispersonal sexuell missbraucht, verprügelt und auf einem Stuhl gefesselt, bis mir die Haut von den Armen abfiel ... Meine Hände sind durch die Misshandlung im Gefängnis verletzt, ich entschuldige mich deshalb für die schlampige Schrift und die Rechtschreibung. Bitte seien Sie mein Held ... #TrumpJr.2024." Mit dem Hashtag am Ende wollte Exotic wohl seine Unterstützung für eine Präsidentschaft Trump Juniors im Jahr 2024 ausdrücken.

Das Gefängnis, in dem Exotic inhaftiert ist, behauptet mittlerweile gegenüber "TMZ" dagegen, dass es den von Exotic geschilderten Angriff nie gegeben habe. Eine Antwort von Trump oder Trump Jr. steht noch aus.

Tatsächlich hätte Trump als Präsident der USA die Möglichkeit Joe Exotic zu begnadigen – ganz egal, ob er nun schuldig ist oder nicht ...

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Quelle: Noizz.de