Dabei wollten wir doch eigentlich nur, dass endlich die dritte Staffel veröffentlicht wird!

Bekannt geworden ist die übernatürliche Netflix-Serie „Stranger Things“ in erster Linie durch ihren unfehlbaren Suchtfaktor, in zweiter Linie wegen ihres markanten 80er-Flairs. Wie sie das gemacht haben, erklären die Macher der Serie jetzt in einem Video – die „Duffer Brothers“, Kameramann Bob Gorelick und weitere Mitwirkende.

„Wir wollten, dass es wie ein Film aussieht“, sagen die Duffer Brothers zum Beispiel. Um das zu erreichen, haben sie sich von Filmen aus den 80ern inspirieren lassen. Es gab damals bestimmte Belichtungs-Stile, die auch heute noch den Eindruck eines Streifens aus jener Zeit erwecken, wenn sie benutzt werden. Und daran haben sich die „Stranger Things“-Techniker orientiert.

Laut Concept Illustrator Michael Maher war die Szene, in der Eleven im Nichts herumläuft, besonders interessant. Für die Illusion einer Umgebung, die in der Wirklichkeit nicht existiert, durfte es nicht so aussehen, als wäre die Szene durch eine einzige Lampe beleuchtet worden.

Das würde nämlich die Illusion eines räumlichen Empfindens schaffen, obwohl es ja gerade so scheinen müsste, als gäbe es keinen Raum. Für diesen Effekt mussten die Licht-Techniker ein Netz aus Lichtern bauen, um die Beleuchtung so unräumlich wie möglich zu machen.

Obwohl die Kameramänner ihre Perspektiven im Vorhinein natürlich planen, wollten sie beim Dreh immer noch genug Spielraum lassen, um später noch neue Bilder „entdecken“ zu können.

Bei den extrem erfahrenen Mitwirkenden der Serie ist es auch kein Wunder, dass die filmische Qualität so erfolgreich ist. Mit dabei ist zum Beispiel Kameramann Bob Gorlick, der schon mit Quentin Tarantino zusammengearbeitet und alle Einstellungen für den Kult-Film „Pulp Fiction“ verantwortet hat.

Wir sagen: Vielen Dank, Netflix, für diese Einblicke in die Hintergründe jenseits des Bildschirms! Aber jetzt mal Klartext: Eigentlich wollten wir doch nur einen stinknormalen Trailer zur dritten Staffel!

Quelle: Noizz.de