Die Gerichtsverhandlung stand kurz bevor.

Eine plötzliche Wendung in der Plagiatsklage gegen die Macher von "Stranger Things" sorgt im Hause Netflix für Erleichterung. Matt und Ross Duffer waren von Filmemacher Charles Kessler angeklagt worden, seine Idee geklaut und in der Serie verarbeitet zu haben. Doch jetzt rudert er überraschend zurück.

Kessler hatte Jahre zuvor einen Kurzfilm namens "Montauk" produziert, der ebenfalls von einem staatlichen Labor handelte, das Versuche an Personen mit übermenschlichen Fähigkeiten durchführte. Doch obwohl der Ankläger schon seit April 2018 darauf beharrte, dass die Duffer-Brüder, mit denen er seinen Kurzfilm in der Vergangenheit persönlich besprochen hatte, seine Idee geklaut haben sollen, machte er jetzt eine 180-Grad-Wendung.

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"Nachdem ich diese Woche die Zeugenaussage von meinem beauftragten juristischen Experten hörte, ist mir klargeworden, dass trotz alledem, was ich in der Vergangenheit geglaubt habe, meine Arbeit nichts mit der Entstehung von 'Stranger Things' zu tun hatte", so Charles Kessler laut "TMZ".

Dokumente aus dem Jahr 2010 und 2013 sollen den Ankläger nach eigener Aussage davon überzeugt haben, dass die zwei Produzenten die Storyline von "Stranger Things" eigenständig entwickelt haben. Die Klage ließ Kessler deshalb nun fallen und wolle sich in Zukunft nicht mehr zu dem Fall äußern. Eigentlich hätte schon am 7. Mai die fünftägige Gerichtsverhandlung stattfinden sollen.

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Quelle: Noizz.de