Wenn du so gut schauspielst, dass du’s wirklich glaubst.

„Spuk in Hill House“ ist DIE neue Netflix-Sensation in Sachen Horror. Fünf Geschwister wachsen zusammen in einem Geisterschloss auf und sehen sich als erwachsene Menschen mit ihren dort erfahrenen traumatischen Erlebnissen konfrontiert.

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Jetzt haben zwei der Hauptdarsteller – Oliver Jackson-Cohen alias Luke Crain sowie Elizabeth Reaser, die seine ältere Schwester Shirley Crain spielt – ausgepackt: Der Dreh sei so gruselig gewesen, dass sie nachts nicht hätten schlafen konnten und teilweise sogar Geister gesehen hätten.

Als ich die Meldung zuerst gehört habe, dachte ich mir: „Was für eine billig gelogene Promo-Aktion!” Bei professionellen Filmdrehs wird doch alles in voller Beleuchtung, vor Greenscreens, ohne Gruselgeräusche oder Spannung aufbauende Musik gedreht! Wie zur Hölle soll man dabei als Schauspieler so viel Angst empfinden, dass man Nachts nicht schlafen kann?

Aber die Zitate von Oliver und Elizabeth ergaben dann doch irgendwie Sinn.

„Es ist, glaube ich, so, dass da einfach etwas in deinem Unterbewusstsein passiert, wenn du über neun Monate vorgibst, bestimmte Dinge zu fühlen”, so Elizabeth. „Es ist so, als ob dein Körper irgendwann nicht mehr schnallt, dass du eigentlich nur so tust, als hättest du Angst.” Und Oliver ergänzt: „Während meiner Vorbereitung auf den Dreh hab ich nachts immer wieder gedacht, etwas säße an meinem Bett und so ein Zeugs.”

Wenn du so gut schauspielen kannst, dass deine eigene Psyche anfängt zu glauben, was du in deiner Rolle verkörperst – das klingt nach einer Glanzleistung.

Quelle: Noizz.de