Von Kimchi-schmeckenden Sperma und anderen Kuriositäten ...

Good News für alle, die das Warten kaum aushalten konnten: Teenager Otis und seine Mutter Jean, die erfahrene Sexualtherapeutin, sind zurück. Die zweite Staffel der britischen Netflix-Serie "Sex Education“ ist jetzt bereit zum Durchsuchten. Acht neue Folgen. Wir verraten dir hier, wie es weitergeht und ob es sich lohnt.

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Kaum eine TV- oder Streamingdienst-Produktion der vergangenen Jahre ist so liebevoll gemacht wie "Sex Education“ der Drehbuchautorin Laurie Nunn. Dabei handelt es sich um Gottes Willen natürlich nicht um eine Sexualkunde-Doku, sondern um eine Serie im fiktiven Städtchen Moordale. Aber das wisst ihr wahrscheinlich eh. Gedreht wurde in Wales. Es geht um die üblichen Themen: Liebe, Sex, Freundschaft, Familie, große Gefühle.

Hier kannst du den Trailer sehen:

Die Erwartungshaltung ist groß: 2019 war die erste Staffel in Deutschland nach "The Witcher" und "Haus des Geldes" die meistgesehene neue Serie auf Netflix. Im Mittelpunkt von "Sex Education" steht der 16-jährige nerdige Otis Milburn (Asa Butterfield). Er lebt bei seiner alleinerziehenden Mutter Jean (Gillian Anderson), einer versierten Sexualtherapeutin. Auch wenn der sexuell unerfahrene Schüler aus der Praxis wenig weiß, hat er dank seiner Mutter viel theoretisches Sexwissen, das er als Möchtegern-Sexualtherapeut an seiner Schule bei den Gleichaltrigen zu Geld macht.

Die Serie ist noch immer superdivers, was Hautfarben, sexuelle Orientierungen, Familienmodelle oder auch Religion angeht. Auch die zweite Staffel kommt ein bisschen nostalgisch und zugleich sehr fortschrittlich daher: 80er-Jahre-Highschool-Flair trifft Smartphones. Dazu einThemenmix direkt aus der europäischen Gegenwart. Allerdings ist die neue Staffel auch etwas ernster als die erste. Der Soundtrack ist aber wie gewohnt passgenau.

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Wer wen in der neuen Staffel küsst, hintergeht, mit wem zusammenkommt, eine neue Freundschaft schließt, sich trennt, eine neue sexuelle Orientierung entdeckt, sexuell belästigt wird, erzählen die Folgen derart unterhaltend, dass sich viele Fans eine dritte Staffel wünschen dürften. Eine deutsche Serie mit solcher Leichtigkeit und ohne Bedeutungsschwere - was Intimitäten und komplexe Themen wie etwa Schwulenfeindlichkeit angeht - ist auch 2020 leider undenkbar.

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[Text: dpa/Gregor Tholl/sw]

Quelle: Noizz.de