Wie „House of Cards“ sich Frank Underwoods entledigt hat.

Kevin Spacey war im Rahmen der #MeToo-Bewegung so sehr in Ungnade gefallen wie kaum ein anderer Schauspieler. Die Missbrauchsvorwürfe gegen ihn sorgten für ein sehr abruptes Karriereende.

Aus seinem letzten Film „Alles Geld der Welt“ wurde Spacey sogar kurz vor dem Kinostart rausgeschnitten und durch Christopher Plummer ersetzt. Die Frage, was denn mit seiner Figur Frank Underwood in „House of Cards“ passieren würde, war allerdings noch offen.

Die Serie, in der Spacey einen skrupellosen Machtpolitiker spielte, hatte jahrelang von seiner großartigen schauspielerischen Leistung gelebt. Sie war maßgeblich für den rasanten Aufstieg von Netflix in den letzten Jahren.

Doch auch dort ist der 59-Jährige inzwischen eine Persona non grata. Das wird jetzt auch in einem neuen Teaser für die sechste Staffel von „House of Cards“ deutlich: Dort steht Claire Underwood, gespielt von Robin Wright, am Grabstein ihres Mannes Frank und scheint ihm keine Träne nachzuweinen.

Die Message ist klar: Es ist nicht nur die Serienfigur, die dort begraben liegt, es ist auch ein mehr als deutliches Zeichen der Macher, dass man mit Spacey nichts mehr zu tun haben will. Allerdings auch nicht mehr mit „House of Cards“: Die Serie wird nach der sechsten Staffel eingestellt. Die wird auch nur noch acht Folgen haben statt der üblichen 13.

Quelle: Noizz.de