Der Vertrag mit Netflix läuft Ende des Jahres außerdem aus – Klassiker verschwinden!

Am 12. November startet in den USA Disney+. Das erklärte Ziel: Die Konkurrenz Netflix, Amazon Prime Video, Sky und Co. abhängen. Für Netflix hat der Launch schon sehr bald ernste Konsequenzen. Denn Ende 2019 enden auch die Verträge mit dem Hause.

Das bedeutet, dass alle Disney-Produktionen von Netflix verschwinden und stattdessen bei Disney+ laufen. Nach Deutschland kommt Disney+ übrigens frühestens 2020. Inwiefern auch das deutsche Netflix betroffen ist, steht also noch nicht fest.

In den USA soll ein Abo 6,99 Dollar (6,27 Euro) pro Monat kosten. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, für 69,99 Dollar (62,82 Euro) ein Jahresabo abzuschließen. Die Preise für Deutschland sind höchstwahrscheinlich ähnlich.

Der Clou, der den etablierten Streamingdiensten wirklich Stress machen könnte: Für 12,99 Dollar (11,66 Euro) können amerikanische Kunden auch das Kombi-Abo mit Disney+, Hulu und ESPN+ kaufen.

Remakes von Kultfilmen wie "Kevin: Allein zu Haus"

Inhaltlich will der aktuelle Disney-Boss Bob Iger auch Klassiker neu auflegen, um einen geschmeidigen Start des ersten hauseigenen Streamingdienstes zu befeuern. Vier berühmte Filmreihen sollen neu aufgelegt werden: "Im Dutzend billiger", "Nachts im Museum", "Greg's Tagebuch" und "Kevin – Allein zu Haus".

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Marvel, "Star Wars" und "Simpsons"

Was Serien betrifft, liefert Disney+ vor allem die geballte Ladung Nostalgie: Angekündigt sind etwa "High School Musical" und "High Fidelity". Beide Serien-Reboots basieren auf den mega erfolgreichen Filmen aus den Neunzigern bis Nullerjahren. Sogar die "Simpsons" sollen abrufbar sein.

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Doch damit nicht genug: Dank der Übernahme von 20th Century Fox hat Disney auch Zugriff auf Blockbuster wie "Planet der Affen" und "X-Men". Außerdem abrufbar sein sollen die legendären Marvel-Filme und -Serien, die "Star Wars"-Streifen und Pixar-Kinofilme, sowie Produktionen von National Geographic.

Der Streamingdienst sollte sich besser lohnen für den Konzern, denn zuletzt schwächelte der Umsatz und alarmierte das Unternehmen, das seit den 20er Jahren für Unterhaltung sorgt.

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Quelle: Noizz.de