Anime goes Mainstream.

Wer Filme des weltberühmten Studio Ghibli kennt – zum Beispiel "Chihiros Reise ins Zauberland" – der weiß, wie atemberaubend schön Anime sein können. Ebenfalls: wie atemberaubend erfolgreich sie auch in der westlichen Welt Preise und Erfolge abräumen.

Das scheint auch Netflix zu gefallen. Mit ihrer Adaption des Mangas "Death Note" hat das Streamingunternehmen 2017 allerdings ins Klo gegriffen. Allein das Like/Disslike-Verhältnis auf YouTube spricht Bände. Jetzt starten sie einen neuen Versuch, diesmal produziert vom japanischen Anime-Studio Gonzo: "7Seeds", ein apokalyptisches Drama.

Weil immer mehr japanische Manga-Kultur in den westlichen Mainstream schwappt und viele hiesige Redakteure offensichtlich nicht bei Wikipedia reinkommen, einmal kurz die Basics – geht aufs Haus: Ein Manga ist ein Buch (!), ein japanischer Comic. Animes sind animierte Manga, heißt: Zeichentrickfilme; oft auf Basis von Büchern, muss aber nicht. That's it. Gern geschehen.

"Wenn ihr aufwacht, könntet ihr im Paradies sein – oder in der Hölle"

"7Seeds" zeigt ein apokalyptisches Szenario, in dem eine Gruppe Überlebender allein auf einer Insel zurechtkommen muss. Was passiert ist oder wer die Menschen sind, bleibt vorerst offen.

Die Serie startet am 28. Juni auf Netflix.

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Quelle: Noizz.de