Marvel-Fans sind empört.

Martin Scorsese ist eine lebende Film-Legende. Etliche Klassiker der vergangenen vier Jahrzehnte entstanden unter seiner Regie – von "Taxi Driver" über "Good Fellas" und "Gangs of New York" hin zu "Departed".

In einem Interview mit dem "Empire Magazine" hat sich der 76-Jährige nun zu den Werken des "Marvel Cinematic Universe" geäußert – die er schlicht als "kein Kino" abtut.

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"Ich schau mir die nicht an. Ich habe es versucht, weißt du? Aber das ist kein Kino. Ernsthaft, so gut die auch gemacht sind und so sehr die Schauspieler unter den gegebenen Umständen auch ihr Bestes tun, das Eheste, was ich mit diesen Filmen in Verbindung bringen kann, sind Freizeitparks."

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Eine Definition, was für ihn "echtes Kino" ausmacht, kann man sich aus folgender Kritik auch ableiten: "Es (Marvel) ist kein Kino, in dem Menschen versuchen, anderen Menschen emotionale und psychologische Erfahrungen zu vermitteln."

All das stößt auf Unmut der Marvel-Fans und -Filmemacher. So schüttete zum Beispiel "Guardians of the Galaxy"-Regisseur James Gunn sein gebrochenes Herz auf Twitter aus:

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"Martin Scorsese ist einer meiner fünf lebenden Lieblings-Filmemacher. Ich war empört, als die Leute damals 'The Last Temptation of Christ' abgetan haben, ohne sich den Film überhaupt anzusehen. Ich bin traurig, dass er nun meine Filme auf die gleiche Art abwatscht."

Martin Scorseses neuer Film "The Irishman" erscheint am 27.11. auf Netflix.

  • Quelle:
  • Noizz.de