„Winter is coming“ ist hier wortwörtlich zu nehmen.

George R. R. Martin, der Schöpfer der Romanvorlage zur HBO-Überserie „Game of Thrones“, hat nun sein Schweigen gebrochen. Es geht um eine langgehegte Fan-Theorie, nach der die gesamte Serie als eine Metapher für den weltweiten Klima-Wandel fungiert.

Ein Satz der Original-Reihe „Das Lied von Feuer und Eis“ hat es dabei dank TV-Adoption bereits zum geflügelten Wort gebracht: „Winter is coming.“ Im Interview mit dem Stil-Magazin der „New York Times“ hat der Autor diese Deutung erstmals bestätigt.

„Die Menschen in Westeros tragen alle ihre persönlichen Kämpfe aus. Es geht um Macht, Status und Reichtum. Darüber vergessen sie die eigentliche Bedrohung in ihrer Welt: Winter kommt ihnen gefährlich nahe – und hat das Potenzial ihre gesamte Welt zu zerstören“, so der Autor.

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Wenn wir uns unsere reale Welt anschauen, gebe es viele Parallelen. Zwar ginge es in der realen Politik durchaus auch um andere wichtige Dinge und Bedrohungen, aber: Die Gefahr des Klima-Wandels werde oft vernachlässigt. „Obwohl er das Potenzial hat, unsere Welt zu zerstören“, sagt Martin.

„Wir verschwenden zehn mal so viel Energie darauf, zu diskutieren, ob NFL-Spieler bei der Nationalhymne stehen sollen oder nicht“ – als über die Gefahr, die unsere Erde zerstören wird, zu reden, veranschaulicht der Schriftsteller seine Meinung.

Ob auch die achte und letzte „Game of Thrones“-Staffel diese Problematik weiter veranschaulichen wird? Darauf müssen wir noch bis mindestens April 2019 warten.

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Quelle: Noizz.de