Acht Jahre sind seit der finalen Staffel "Gossip Girl" vergangen. Acht Jahre, in denen sich ganz schön viel verändert hat. Kann der für 2021 geplante Reboot dem Kult um Selena, Blair und Chuck gerecht werden – ohne in veraltete Stereotypen abzurutschen?

Wart ihr als Teenie genauso verrückt nach der Hype-Serie über die Intrigen und Spielchen der verwöhnten New Yorker Elite, wie ich? Dann ist die Nachricht, dass HBO ein "Gossip Girl"-Reboot dreht, sicher nichts Neues mehr.

Seit vergangenem Sommer wissen wir, dass es eine Fortsetzung des Lebens rund um die Upper-East-Siders B und S geben wird – und nach und nach werden immer mehr Details zu "Gossip Girl" 2.0 bekannt.

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Hier die wichtigsten Facts und Entwicklungen im Überblick:

Wo wird die neue Serie zu sehen sein?

Die neue "Gossip Girl"-Show soll beim Video-on-Demand-Dienstleister HBO Max laufen. Den Streaminganbieter gibt es bisher noch nicht in Deutschland, wer der großen hiesigen Player die Serie zeigt, ist deshalb noch nicht klar.

Wie viele Episoden gibt es?

Im Januar wurde bekannt gegeben, dass die erste Staffel aus zehn Folgen à 60 Minuten bestehen soll – ordentlich Stoff also, auf den wir uns freuen dürfen.

Haben die Dreharbeiten schon begonnen?

Nein. Eigentlich hätten die Dreharbeiten im Frühling beginnen sollen – doch Corona machte den Produzent*innen einen Strich durch die Rechnung. Durch die weltweite Pandemie verschiebt sich deshalb auch die Premiere: Der Start der neuen Serie war ursprünglich für Herbst 2020 angesetzt. Aufgrund des langen Produktionsstillstands wird der Reboot auf Sommer 2021 verschoben.

Um was geht es?

Die Story spielt acht Jahre, nachdem die berüchtigte "Gossip Girl"-Website offline ging – eine neue Lästerschwester soll es tatsächlich nicht geben. Das restliche Setting bleibt aber das Gleiche: Reichtum, New Yorker Upper East Side, Privatschule. Nur eben mit einer neuen Generation Protagonist*innen.

Im Reboot soll es nach Aussagen der "Gossip Girl"-Macher darum gehen, wie Social Media das Leben junger Menschen beeinflusst – und wie sich New York in den letzten Jahren verändert hat. Vage Informationen – die Kerngeschichte wird bisher noch streng geheim gehalten.

Wer ist die neue Upper-East-Side-Elite?

Die Hauptrolle soll Emily Alyn Lind spielen. Die junge Schauspielerin wurde durch den Stephen-King-Film "Doctor Sleep" bekannt – und sieht aus wie eine Mischung aus Blair Waldorf und Jenny Humphrey!

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Außerdem am Start: Whitney Peak aus "The Chilling Adventures of Sabrina" und Eli Brown, die in der "Pretty Little Liars"-Fortsetzung "The Perfectionists" mitspielt. Neue Gesichter sind außerdem Tavi Gevinson (Scream Queens), Thomas Doherty (High Fidelity), Adam Chaler-Berat (Next to Normal) und Zion Moreno (Claws), wie "ET" berichtet.

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Auch einer unserer Lieblinge aus der OG-Serie hat sich schon zu einer möglichen Rückkehr geäußert. Penn Badgley, der "Lonely Boy" Dan Humphrey verkörpert hat, hätte Bock auf einen Gastauftritt.

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Kommen Serena, Blair, Nate und Chuck vor?

Jein. Die neue Serie soll kein Abklatsch der alten Serie werden, heißt also, Serena, Blair und Co. werden nicht einfach neu besetzt zurückkehren. Stattdessen wird es eine neue Gruppe junger New Yorker geben, um die sich die Show dreht. Aber: Natürlich wissen diese von den berüchtigten It-Girls und Boys der alten Serie und werden wohl öfter über diese sprechen.

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Was werden die größten Herausforderungen und Veränderungen?

Klar, eine der größten Veränderungen wird die technologische Entwicklung der vergangenen Jahre sein. Ein "Überwachungs"-Blog à la Gossip-Girl-Website, SMS-Newsletter, Blackberry? Kann alles einpacken. Ob plötzlich Plattformen wie TikTok im Vordergrund stehen – oder diese Komponente ganz fallen gelassen wird, wird sich zeigen.

Viel interessanter ist aber etwas anderes. Nämlich die gesellschaftlichen Entwicklungen von 2011 bis heute: In den letzten acht Jahren ist verdammt viel passiert. Die größte Herausforderung für die Serie wird es sein, die Atmosphäre von damals zeitgemäß rüber zu bringen.

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Heißt: Statt einer fast ausschließlich weißen Besetzung, wie es damals der Fall war, braucht es mehr Diversity, mehr nicht-weiße und BIPoC*-Charaktere. Statt toxischer heteronormativer Beziehungen wollen wir LGBTQ-Charakter sehen, die über den Sidekick (Sorry, Eric!) hinausreichen. Wir wollen Frauen in den Hauptrollen, die sich nicht permanent bekämpfen und Intrigen planen, sondern Freundschaften führen, die mehr können. Wir wollen Body-Positivity statt ausschließlich Model-Protagonist*innen mit Kleidergröße 34.

Die neue Serie darf politischer werden als die alte, sie muss sich mit Dingen auseinandersetzen, die gerade in New York – und weltweit – junge Menschen beschäftigen: Das ist nicht mehr die neuste Designertasche und der Ausflug in die Hamptons. Das ist Klimaschutz, Aktivismus und Konsumkritik. Ob sich das umsetzen lässt? Wir sind gespannt.

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Quelle: Noizz.de