Es lag nicht nur an den Nacktszenen.

2015 kam der erste "Fifty Shades of Grey"-Film in die Kinos. Emilia Clarke wurde die Hauptrolle der Anastasia Steele angeboten, die sie aber abgelehnt hat.

Der Grund? Sie wurde bereits wegen den wenigen Nacktszenen in GoT abgestempelt. In einem Interview mit "The Hollywood Reporter" erklärt sie: "Es ist lange her, dass ich das letzte Mal nackt für "Game of Thrones" vor der Kamera stand, und doch sprechen mich Leute immer noch auf die Szenen an." Gemeint ist insbesondere das Finale der ersten Staffel, wo sie nur mit ihren drei frischgeborenen Drachen auf den Armen aus den Flammen einer rituellen Opferung erscheint.

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Emilia fügt hinzu, dass ihr bewusst sei, wenn sie die Rolle in "Fifty Shades of Grey" angenehmen würde, sie für immer in eine Schublade gesteckt worden wäre, viel öfters als jetzt schon. Verständlich, wenn man bedenkt, dass die Filmreihe auf den gleichnamigen Erotikromanen basiert, in denen es hauptsächlich um Sex und Nacktheit geht.

Die Schauspielerin findet es extrem nervig, dass dieses Schubladen-Denken existiert: "Ich habe die Nase so voll davon, weil ich es für meine Rolle getan habe. Ich habe das nicht für irgendwelche Typen getan, damit die auf meine Titten glotzen können."

"Auf die Szenen in "Game of Thrones" bin ich stolz und aufrichtig glücklich darüber, dass ich dazu ja gesagt habe, aber Anastasia hätte ich nicht spielen können."

Erschreckend, dass insbesondere Schauspielerinnen sich 2019 immer noch Gedanken darüber machen müssen, ob Nacktszenen ihnen Steine in den Weg legen könnten.

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Quelle: Noizz.de