Die Drachenmutter bekam kurz nach der 1. Staffel die Schock-Diagnose.

Fans der HBO-Serie Game of Thrones kennen Emilia Clarke als starke Drachenmutter Daenerys Targaryen, die allen Widerständen trotzt. Wie stark die 32-jährige Schauspielerin in ihrem Leben bereits sein musste, wusste bisher kaum jemand. Nun schrieb sie in einem emotionalen Essay für das Magazin The New Yorker erstmals über ihre schweren, gesundheitlichen Probleme – die sogar zwei Operationen am Gehirn bedeuteten.

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Die Diagnose kam für Clarke kurz nach dem Ende der Dreharbeiten zur ersten Staffel von Game of Thrones, 2011. Damals dachte sie eigentlich, ihr Leben könnte nicht besser laufen: Traumrolle ergattert in einer der coolsten Serien. Bei einer Untersuchung wurde dann bei ihr ein Aneurysma im Kopf entdeckt, eine mit Blut gefüllte Aussackung einer Arterie.

Ein Schock für die junge Schauspielerin:

Zu der Zeit dachte ich eigentlich, ich sei gesund. Als Jugendliche litt ich unter Migräne und bin deswegen auch immer mal wieder kollabiert. Ich habe das als Stressfolgen abgetan. Jetzt glaube ich, es waren Warnsignale.

Nach einer erfolgreichen OP und mehreren Wochen im Krankenhaus, habe sie dann zum Glück weiter für GoT als Drachenmutter Daenerys Targaryen vor der Kamera gestanden.

Doch kurz danach ein weiterer Rückschlag für die Britin: Die Ärzte hätten ein weiteres Aneurysma entdeckt, das jederzeit hätte aufreißen können. Zwei Jahre später habe man deshalb eine weitere OP durchgeführt, bei der es zu Komplikationen kam.

So schwerwiegend, dass sie damals bleibende Schäden befürchtete. Als sie von den Nebenwirkungen und Komplikationen hörte, hatte sie sogar Angst um ihr Leben und dachte, sie müsse vielleicht sterben. Die Ungewissheit habe sie sehr runtergezogen. Heute kann sie allerdings sogar mit Humor auf diese Zeit zurückblicken:

Konzentration? Gedächtnis? Sehvermögen? Heute sage ich, dass mir einzig der gute Geschmack für Männer abhanden kam.

Dass sie diese schwere Zeit habe durchstehen können, verdanke sie vor allem ihrer Familie die immer für sie da waren. In dem Essay dankte sie explizit ihrer Mutter und ihrem Bruder, sowie den Ärzten, Krankenschwestern und Freunde, die sie am Krankenbett unterstützt habe.

Der Zeitpunkt an dem Emilia Clarke den Essay veröffentlicht, ist nicht zufällig gewählt. In wenigen Wochen, am 14. April 2019, startet die finale GoT-Staffel. Eine Serie, die Clarkes Karriere in acht Staffeln nachhaltig beeinflusst hat – und eben auch mit ihrem schweren Schicksalsschlag einhergeht. „Ich bin so froh, hier zu sein und zu sehen, wie diese Geschichte zu einem Ende kommt und etwas Neues beginnt“, schließt sie ihren Essay.

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[Text: Zusammen mit dpa]

Quelle: dpa