Der Regisseur vergleicht die Geheimhaltung am Set mit der Gestapo.

Damit keine Leaks über unveröffentlichtes „Game of Thrones“-Material an die Öffentlichkeit geraten, obwohl die Fans danach lechzen, greifen die GoT-Macher tief in die Trickkiste: Sie drehen Fake-Filmszenen und schreiben auch mal falsche Skripte, um in die Irre zu führen – und arbeiten sogar mit einer Anti-Drohnen-Technik, damit aus der Luft keine Vorab-Blicke vom Set der achten (und letzten) Staffel erhascht werden können.

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Klingt nach höchster Sicherheit – und mit einem Kommentar zu eben dieser Geheimniskrämerei hat sich Regisseur David Nutter, der die Hälfte der sechs finalen Folgen gedreht hat, jetzt heftig ins Aus geschossen.

Im Interview mit der „Huffingtonpost“ hatte sich das Seriengenie begeistert von den Taktiken zur Geheimhaltung bei GoT gezeigt. Er sagte:

„Die Produzenten wollten sicherstellen, dass niemand mitbekommen würde, was passiert. Sie gehen dabei so weit, dass es so ist, wie bei der Gestapo.“

Wait, what? Den Spoiler-Schutz der Filmcrew mit den menschenverachtenden Methoden der Geheimen Staatspolizei der Nazis im Zweiten Weltkrieg zu vergleichen, die mitverantwortlich waren für die grausame Massenvernichtung von Juden in Deutschland und Europa, ist einfach geschmacklos.

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Klar, in „Game of Thrones“ gibt es auch Krieg und grausame Morde, aber so abgestumpfen sollte man durch die Fantasiefilmwelt bitte nicht.

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Quelle: Noizz.de