"Love, Victor" ist eine Adaption des Filmes "Love, Simon" und erzählt das Coming-out eines homosexuellen Teenagers. Laut Disney ist die queere Liebesgeschichte nichts für Familien – ein weiterer Fall der latenten Homophobie der Produktionsfirma?

2018 sorgte "Love, Simon" für Schlagzeilen: Es war der erste Teenie-Film eines großen Hollywoodstudios, der eine homosexuelle Liebesgeschichte ins Zentrum des Geschehens rückte. Nach dem Erfolg der Romcom, die auf dem Roman "Nur drei Worte" von Becky Albertalli basiert, gab Disney+ eine Serie in Auftrag. "Love, Simon" sollte auf dem Streamingdienst von Disney ausgestrahlt werden, doch wie ein Angestellter nun "Variety" verriet, wurden die Pläne gestrichen. Weil in der Serie Alkohol konsumiert wird und sich die Charaktere "sexuell entdecken", sei die TV-Show nicht familienfreundlich genug für den Streaminganbieter.

Deshalb wird die Serie jetzt unter einem neuen Namen, "Love, Victor" ab Juni, anlässlich des Pride-Monats, bei Hulu verfügbar sein.

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Auf Twitter drückten viele Disney-Fans ihren Unmut über die Situation aus

Immer wieder würde das Studio und damit die heteronormative Medienlandschaft bestärken und LGBT*-Geschichten aus dem Mainstream verdrängen. Dabei hat Disney für den Pixar-Film "Onward" gerade erst einen queeren Charakter bestätigt. Mehr dazu liest du hier: Der erste offen homosexuelle Disney-Charakter ist da.

Quelle: Noizz.de