Eminem produziert eigenen Rap-Battle-Film für YouTube-Premium

Genna-Luisa Thiele

Popkultur, Psycho
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16 Jahre nach dem Biopic „8 Mile“ produziert Em einen neuen Rap-Film.

Das Jahr 2002, Eminem ist der aufstrebende Rap-Rabbit, schreibt Filmgeschichte mit seiner Biografie „8 Mile“, in der er sich selbst spielt. Seitdem spittet Eminem als „GOAT“, also offiziell „Greatest Rapper Alive“ immer weiter.

Zuletzt veröffentlichte er das hochwertige Video zum Song „Venom“ für den gleichnamigen Film:

Aber Filmtechnisch? Sendepause.

Jetzt der Knall: Em produziert einen eigenen Film für YouTube-Premium. In „Bodied“ geht es um Rap-Battles, also quasi die Brutstätte des Rappers.

Parallelen zu „8 Mile“ und Eminems eigener Geschichte zeigen sich schon im ersten Trailer zu „Bodied“: Es gibt wieder einen weißen Underdog. Dieses Mal stammt der allerdings aus einer eher privilegierten Schicht, studiert an der Berkeley Uni. Eher durch einen unfreiwilligen Beef steigt Adam (gespielt von Calum Worthy) auf die Battle-Bühne, wo er zum Gewinner wird, die Macht von Worten als Waffen entdeckt. Außerdem wird sein asiatischer Gegner zum Freund, die Black-Community hingegen nicht richtig warm mit dem Talent.

Außerdem fallen Anspielungen auf aktuelle Bewegungen wie „All Lives Matter“ and „Black Lives Matter“. Rap wird auch als politisches Statement verstanden. Laut Reaktionen auf den Film bei Festspielen finden Kritiker und Publikum das Werk „shocking“, aber bezeichnen es auch als „großartiges Stück über Herkunft, Rassismus und Meinungsfreiheit“.

Optisch vielversprechend: Musikvideo-Legende Joseph Khan (Wu Tang Clan, Taylor Swift und Co. haben mit ihm Musikvideos gedreht) ist Regisseur des Films, Em der Produzent.

Schon jetzt beten Stans da draußen den Rap-Gott an, er möge wenigstens ein Cameo haben und rätseln, ob der Rapper die Battle-Lines selbst geschrieben hat.

Am 2. November 2018 geht der Film online, wird außerdem in ausgewählten Kinos in den Staaten gezeigt.

Quelle: Noizz.de