Dabei hat die Serie bei den Emmys richtig abgeräumt.

Schlechte Nachrichten für alle Fans, die noch einen kleinen Funken Hoffnung in sich hatten: Es wird keine zweite Staffel "Chernobyl" geben. Das bestätigte Drehbuchautor Craig Mazin laut "Deadline" Backstage bei den Emmys. Angesprochen auf eine Fortsetzung der Drama-Serie um den Atomunfall in der Ukraine 1986 erklärte er deutlich: "Das werden wir nicht machen."

Stattdessen wollen die Showrunner neue Stories mit ähnlicher Relevanz erkunden: "Wir haben eine Geschichte über einen Ort in einer bestimmten Zeit erzählt und es ziemlich gut gemacht, und es ist an der Zeit, über andere Orte und andere Zeiten nachzudenken. Was auch immer wir betrachten, ob es sich um Fiktion handelt oder auf Geschichte basiert, es ist relevant für wer wir jetzt sind und vor was wir stehen." Könnte das Team in Zukunft etwa auch noch die Nuklearkatastrophe von Fukushima aus dem Jahr 2011 zur Serie machen? Vielleicht können wir uns ja bald aber auch über ein fiktionales Drama zum Thema Klimawandel freuen, who knows …

Bei der Primetime-Emmy-Verleihung 2019 am vergangenen Wochenende wurde die HBO-Produktion mit drei Awards ausgezeichnet. Die Kategorien beste Miniserie, sowie beste Regie und bestes Drehbuch für eine Miniserie, konnte "Chernobyl" für sich entscheiden.

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Quelle: Noizz.de