Sie sei „nicht lesbisch genug“ für diese Rolle ... ahja.

Eigentlich war doch alles perfekt: Ruby Rose soll in die Rolle der LGBT-Superheldin Batwoman schlüpfen – und zwar für die für 2019 geplante „Arrowverse“-DC-Comicserie des US-Senders The CW.

Die Schauspielerin freute sich dementsprechend riesig. „Ein Kindheitstraum geht in Erfüllung“, schrieb sie auf Instagram. Die Australierin wurde bekannt als Model und MTV-Moderatorin und outete sich mit bereits zwölf Jahren als lesbisch. Außerdem spielt sie eine Rolle in der Netflix-Serie „Orange is the New Black“. Trotzdem gab es für die Fans genug Gründe, die Wahl Rose' für die Hauptrolle zu kritisieren. Ruby Rose beschloss daraufhin, ihren Twitter-Account zu löschen und die Kommentar-Funktionen auf Instagram einzuschränken.

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Nicht nur, dass Rose nicht gut genug schauspielern könne, um so eine revolutionäre Rolle zu übernehmen, auch habe sie keinen jüdischen Hintergrund wie die Hauptfigur Kate Kane in der originalen Comic-Vorlage. Doch was die Australierin am meisten erzürnte war der Vorwurf, sie sei nicht lesbisch genug für diese Rolle (was wohl der größte Bullshit ist, den man jemandem vorwerfen kann).

In ihrem letzten Tweet schrieb sie:

Wo kam denn bitte die Aussage ‚Ruby ist nicht lesbisch, also kann sie nicht Batwoman sein‘ her – das war ja wohl das lächerlichste, was ich je gelesen habe. Ich habe mich mit 12 geoutet. In den letzten fünf Jahren musste ich mich immerzu mit dem Vorwurf ‚sie ist zu gay‘ herumschlagen. Und jetzt dreht ihr das einfach so um?

Außerdem zeigte sie Unverständnis darüber, wie man sich gegenseitig niedermachen kann, statt gemeinsam für Emanzipation und Gleichberechtigung zu kämpfen. Sie beendete den Tweet mit den Worten: „Wenn ihr mich braucht, könnt ihr mich auf dem Batphone erreichen.“

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  • Quelle:
  • Noizz.de